Laut 21Shares zeigt die Nachfrage nach Hyperliquid-ETFs Interesse an einem 24/7-Handel

Neueste Entwicklungen: 21Shares gibt an, dass sein neuer Hyperliquid-ETF nach seiner Einführung in den USA schon früh großen Anklang fand.
Eli Ndinga, globaler Forschungsleiter bei 21Shares, sagte gegenüber Jennifer Sanasie zu CoinDesks Public Keys, dass das Produkt innerhalb weniger Tage nach der Einführung Zuflüsse von mehr als 5 Millionen US-Dollar verzeichnete.
Laut Ndinga generierte der ETF allein am Donnerstag ein Handelsvolumen von rund 8 Millionen US-Dollar.
Er sagte, das Unternehmen habe zuvor ein Hyperliquid-Produkt in Europa eingeführt und es als Priorität angesehen, die Strategie US-Investoren näher zu bringen.
Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Vermögensverwalter um die Einführung kryptogebundener ETFs kämpfen, die an neuere Blockchain-Ökosysteme gebunden sind.
Was das bedeutet: 21Shares geht davon aus, dass sich Hyperliquid über den Kryptohandel hinaus zu einem breiteren Finanzmarktplatz entwickeln kann.
Ndinga sagte, der Reiz von Hyperliquid liege darin, dass Händler rund um die Uhr Zugang zu den Krypto-, Öl-, Silber- und Goldmärkten hätten.
Er verwies auf Handelsaktivitäten während der jüngsten geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran, als Anleger Hyperliquid nutzten, nachdem die traditionellen Märkte geschlossen hatten.
Der Silberhandel auf Hyperliquid machte zeitweise etwa 2 % des CME-Silbervolumens aus, sagte er.
Ndinga argumentierte, dass die Plattform die Nachfrage nach einer rund um die Uhr verfügbaren Finanzinfrastruktur widerspiegele, die traditionelle Börsen derzeit nicht bieten können.
Die Konkurrenz: Der Hyperliquid-ETF-Markt ist bereits überfüllt.
Bitwise brachte wenige Tage nach dem Markteintritt von 21Shares ein konkurrierendes Hyperliquid-Produkt auf den Markt.
Ndinga sagte, dass sich 21Shares durch seine Erfahrung bei der Verwaltung von börsengehandelten Produkten mit Staking-Unterstützung von anderen abhebt.
Er sagte, das Unternehmen verlasse sich eher auf Drittanbieter als auf die interne Infrastruktur und argumentierte, dass dieser Ansatz die Transparenz verbessere und potenzielle Interessenkonflikte reduziere.
Ndinga sagte, Anleger sollten sich bei der Bewertung konkurrierender Produkte auf die Verwahrung, die Betriebszeit des Einsatzes und die betriebliche Erfolgsbilanz konzentrieren.
Zwischen den Zeilen zu lesen: Das Wachstum von Hyperliquid erregt die Aufmerksamkeit traditioneller Finanzkreise.
Ndinga beschrieb Hyperliquid als „jenseits einer Krypto-Geschichte“ und nannte es eine umfassendere Finanzinnovationsgeschichte.
Er sagte, Händler betrachten die Plattform zunehmend als eine Möglichkeit, die Marktstimmung über mehrere Anlageklassen hinweg zu messen.
Ndinga nannte die Token-Aktivität vor dem Börsengang im Zusammenhang mit dem KI-Chiphersteller Cerebras als Beispiel dafür, dass Händler Hyperliquid nutzen, um die Nachfrage vor Börsennotierungen zu bewerten.
Er fügte hinzu, dass traditionelle Finanzexperten zunehmend den Wert einer ständig verfügbaren Handelsinfrastruktur erkennen.
Die Komplikation: Die regulatorische Unsicherheit bleibt eines der größten Risiken für Hyperliquid.
Hyperliquid steht US-Nutzern nicht direkt zur Verfügung, Anleger können sich jedoch über ETFs engagieren, die an den HYPE-Token gebunden sind.
Ndinga sagte, dass Hyperliquid den Zugang in bestimmten Gerichtsbarkeiten einschränkt, um lokale Gesetze und Sanktionsanforderungen einzuhalten.
Er identifizierte die regulatorische Kontrolle und den zunehmenden Wettbewerb durch konkurrierende Handelsplattformen als die größten Bärenrisiken für das Ökosystem.
Ndinga sagte, dass die vorgeschlagene US-Kryptogesetzgebung, einschließlich des Clarity Act, letztendlich klarere Regeln für dezentrale Handelsplattformen schaffen könnte.