45 Tage extreme Angst vor dem Kryptowährungsmarkt: Das erklärt vieles

Derzeit erlebt der Kryptowährungsmarkt eine der längsten Phasen negativer Stimmung in seiner Geschichte. Laut dem Crypto Fear and Greed Index befindet sich der Markt seit 45 Tagen in der Zone der extremen Angst.
Es herrscht extreme Angst
Dies ist ein besorgniserregender Meilenstein, der auf ein hohes Maß an Unsicherheit bei den Anlegern hinweist. Derzeit liegt der Index im Extrem-Angst-Bereich bei etwa 15. Dieser Bereich weist in der Vergangenheit auf einen Markt hin, der von Vorsicht, Risikoaversion und schwindendem Vertrauen geprägt ist.
Die Dauer der Angst macht neben ihrer Intensität die Einzigartigkeit der aktuellen Situation aus. Auf den Kryptowährungsmärkten sind längere Episoden intensiver Angst ungewöhnlich. Stattdessen schwanken sie meist schneller zwischen Optimismus und Panik.
Die Preisentwicklung von Bitcoin zeigt, warum die Stimmung so dramatisch gesunken ist. Nach einem jüngsten Rückgang, bei dem die Preise zu Beginn des Jahres in den mittleren Bereich von 60.000 US-Dollar fielen, wird die Top-Kryptowährung nun bei etwa 71.500 US-Dollar gehandelt. Trotz des Comebacks zeigt das Gesamtmuster immer noch, dass der Markt nach einem starken Rückgang von früheren Höchstständen Schwierigkeiten hat, wieder Fahrt aufzunehmen.
Langfristige Performance von Bitcoin
Technisch gesehen liegt Bitcoin immer noch unter einer Reihe wichtiger Widerstandsindikatoren, wie beispielsweise den langfristigen gleitenden Durchschnitten, die traditionell als trendbestimmende Niveaus dienten. Der Markt wird wahrscheinlich weiterhin mit Unsicherheit und unberechenbaren Preisbewegungen konfrontiert sein, bis Bitcoin diese Zonen endgültig zurückerobern kann.
Extreme Angst manifestiert sich häufig nach starken Markteinbrüchen oder in Zeiten starken Verkaufsdrucks. In diesem Fall haben eine Reihe von Faktoren zum anhaltenden Niedergang der Kryptowährungsbranche beigetragen, darunter Liquidationen, sinkende Liquidität und eine nachlassende Anlegerstimmung.
Besonders betroffen sind Altcoins. Die Wahrnehmung, dass sich der Markt derzeit in einer defensiven Phase befindet, anstatt sich auf eine sofortige Erholung vorzubereiten, wird durch die Tatsache verstärkt, dass viele große Vermögenswerte während der jüngsten Korrektur einen erheblichen Teil ihres Wertes verloren haben.
Historisch gesehen waren Perioden erheblicher Akkumulation jedoch auch mit extremer Angst verbunden. Eine extrem niedrige Stimmung deutet häufig darauf hin, dass bereits ein erheblicher Teil des spekulativen Kapitals den Markt verlassen hat.
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