Es entfalten sich entscheidende sieben Tage: Das Schicksal digitaler Währungen steht auf dem Spiel

Eine kritische Woche hat für den CLARITY Act begonnen, der voraussichtlich die Vorschriften für den Kryptowährungsmarkt in den USA prägen wird. Ob der Gesetzentwurf im April den Ausschüssen vorgelegt oder auf Mai verschoben wird, wird diese Woche klar werden, abhängig von den politischen und branchenbezogenen Entwicklungen in Washington.
Der erste wichtige Punkt auf der Tagesordnung werden die Anhörungen des Bankenausschusses des Senats mit Kevin Warsh Anfang dieser Woche sein. Im Anschluss an diese Diskussionen muss der Ausschuss bis Freitag entscheiden, ob das formelle Benachrichtigungsverfahren eingeleitet werden soll, das für die Abstimmung über den Gesetzentwurf in der Woche vom 27. April erforderlich ist.
Verwandte Nachrichten Achtung: Es besteht die Gefahr eines plötzlichen Verkaufsdrucks bei einem Altcoin – 88 Millionen US-Dollar wurden nicht eingesetzt
Der größte Druck auf den Fortschritt des Gesetzentwurfs kommt jedoch vom Bankensektor. Gruppen, insbesondere die von der North Carolina Bankers Association angeführten, setzen sich intensiv gegen die im Gesetzentwurf enthaltene Obergrenze für die Rendite von Stablecoins ein. Vertreter der Industrie wenden sich an Ausschussmitglieder, insbesondere an Thom Tillis, um Änderungen an der Verordnung zu fordern.
Andererseits wurde letzten Monat nach mehr als zweimonatigen Verhandlungen ein Kompromiss zwischen Kryptowährungsunternehmen und Banken erzielt, der von der Kryptobranche weitgehend begrüßt wurde. Nachdem jedoch ein Bericht des Wirtschaftsberaterrates des Weißen Hauses gezeigt hatte, dass die Renditen von Stablecoins nur begrenzte Risiken für das Bankensystem darstellen, haben die Forderungen nach Korrekturen aus dem Bankensektor erneut zugenommen. Patrick Witt, Geschäftsführer des Kryptorates des Weißen Hauses, kritisierte Banken in den sozialen Medien dafür, dass sie „aus Gier oder Unwissenheit mehr Lobbyarbeit betreiben“. Senator Tillis schlug unterdessen vor, eine persönliche „Krypto-Sitzung“ abzuhalten, um die Parteien zusammenzubringen, wies jedoch darauf hin, dass der Prozess lange dauern könnte. Tillis erklärte, dass noch Probleme gelöst werden müssten, er sei jedoch optimistisch, dass in den kommenden Wochen Fortschritte erzielt werden könnten.
*Dies ist keine Anlageberatung.