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Ein prominenter Krypto-Experte gibt eine düstere Prognose für den einflussreichsten Unterstützer der führenden digitalen Währung ab

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cryptonewstrend.com
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Ein prominenter Krypto-Experte gibt eine düstere Prognose für den einflussreichsten Unterstützer der führenden digitalen Währung ab

Bitcoin rückt wieder in den Fokus, nachdem ein bekannter Kritiker davor warnte, dass sein größter Unternehmensunterstützer, Strategy (ehemals MicroStrategy), vor einem ernsthaften Zusammenbruch stehen könnte. Die Warnung stammt von Peter Schiff, der davon ausgeht, dass die aktuelle Finanzstrategie des Unternehmens auf lange Sicht möglicherweise nicht durchzuhalten ist.

Bitcoin-gebundenes Finanzierungsmodell wirft strukturelle Bedenken auf

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht die Frage, wie Strategy mithilfe eines Finanzinstruments namens STRC Geld beschafft. Diese Vorzugsaktien versprechen Anlegern eine variable Rendite von rund 11,5 %. Einige glauben, dass Bitcoin jedes Jahr nur um etwa 2 % wachsen muss, damit das Unternehmen diese Rendite weiterhin zahlen kann. Schiff wies jedoch darauf hin, dass diese Idee nur funktioniert, wenn Strategy die Ausgabe neuer STRC-Aktien einstellt.

Das ist nicht das, was passiert. Unter Michael Saylor veröffentlicht das Unternehmen weiterhin weitere STRC. Jede neue Emission erhöht den Gesamtbetrag der Renditen, die das Unternehmen zahlen muss. Das bedeutet, dass Bitcoin im Laufe der Zeit schneller wachsen müsste, um mit den steigenden Verpflichtungen Schritt zu halten.

Ein weiteres Problem tritt auf, wenn der Preis von STRC unter seinen Zielwert von 100 fällt. Schiff erklärte, dass das Unternehmen möglicherweise eine noch höhere Rendite bieten muss, um den Preis wieder in die Höhe zu treiben. Dadurch erhöht sich der Druck noch weiter, denn höhere Renditen bedeuten, dass mehr Geld ausgezahlt werden muss. Je mehr Aktien ausgegeben werden und je höher die Rendite, desto schwieriger wird es, das System aufrechtzuerhalten.

Das Szenario der Todesspirale erstreckt sich von STRC auf Bitcoin und MSTR

Schiff beschrieb dann, wie sich diese Situation zu einem gefährlichen Kreislauf entwickeln könnte. Um die Anleger weiterhin zu bezahlen, muss Strategy möglicherweise einen Teil seiner Bitcoin verkaufen. Der Verkauf von Bitcoin kann den Preis nach unten drücken, insbesondere wenn dies wiederholt geschieht.

Wenn der Preis von Bitcoin fällt, sinkt auch der Wert der verbleibenden Bestände des Unternehmens. Gleichzeitig muss das Unternehmen weiterhin seinen wachsenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Dadurch entsteht ein Kreislauf, in dem sich sinkende Preise und steigende Nachfrage gegenseitig beeinflussen.

Die Situation kann sich verschlimmern, wenn mehr STRC ausgestellt werden. Jeder Schritt erhöht den Druck, und laut Schiff kann sich so eine „Todesspirale“ bilden, in der jede zur Lösung des Problems ergriffene Maßnahme das Problem letztendlich vergrößert.

Er fügte hinzu, dass die einzige Möglichkeit, diesen Zyklus zu stoppen, darin bestünde, die an STRC gebundenen Zahlungen zu stornieren. Allerdings birgt diese Option ihre eigenen Risiken. Sollten die Zahlungen eingestellt werden, könnte der Wert von STRC stark sinken, was sich auch auf die Aktie von Strategy auswirken könnte. Da das Unternehmen so eng mit Bitcoin verbunden ist, könnte sich diese Art von Störung auf den breiteren Markt ausweiten.

Nach Schiffs Ansicht führt die Verbindung zwischen STRC, Strategie und Bitcoin zu einer Kettenreaktion, bei der sich der Druck in einem Bereich schnell auf die anderen auswirkt. Er glaubt, dass dieser Zyklus letztendlich Strategy zu Fall bringen könnte, das weithin als der stärkste Unternehmensunterstützer von Bitcoin gilt, mit Auswirkungen auf den Bitcoin-Markt selbst.

$BTC-Bären drücken den Preis nach unten | Quelle: BTCUSD auf Tradingview.com

Ausgewähltes Bild erstellt mit Dall.E, Diagramm von Tradingview.com