Adam Back lehnt die Entdeckung der Bitcoin-Theorie von Satoshi ab

Inhaltsverzeichnis Ein neuer Dokumentarfilm hat die Debatte über die Identität des Bitcoin-Erfinders neu entfacht. Adam Back, CEO von Blockstream, hat seine zentrale Theorie jedoch öffentlich zurückgewiesen. Er argumentiert, dass Zeitzonendaten und Aktivitätsprotokolle den Schlussfolgerungen des Films widersprechen. Die Regisseure Tucker Tooley und Matthew Miele veröffentlichten „Finding Satoshi“ nach mehr als vier Jahren Recherche. Der Film argumentiert, dass Satoshi Nakamoto keine einzelne Person war. Stattdessen werden Hal Finney und Len Sassaman als gemeinsame Schöpfer von Bitcoin dargestellt. Der Dokumentarfilm weist jeder Figur in seiner Theorie unterschiedliche Rollen zu. Es wird behauptet, Finney habe den Bitcoin-Code geschrieben und Sassaman habe das Whitepaper verfasst. Die Filmemacher untermauern ihre Behauptung mit linguistischen Analysen und gemeinsamer kryptografischer Arbeit. Als entscheidenden Hinweis nennen sie Sassamans Verwendung des britischen Englisch. Sie verweisen auch auf die Beteiligung des Paares an der PGP-Entwicklung. Darüber hinaus vergleichen sie Online-Aktivitätsaufzeichnungen mit frühen Bitcoin-Forumsbeiträgen. Angesichts der Zeit der Forenbeiträge wurde der Dokumentarfilm schon sehr früh von irgendjemandem in Europa ausgeschlossen. und Len war … in Europa, an der KU Leuven, Belgien, wo er von 2004 bis zu seinem Tod im Jahr 2011 promovierte. Wie macht es also Sinn, diesen Last-Minute-„Patch“ zu übernehmen, wenn Len das Schreiben übernommen hat? – Adam Back (@adam3us) 24. April 2026 Len Sassaman lebte in Belgien, während er an der KU Leuven promovierte. Während der frühen Entwicklung von Bitcoin lebte Hal Finney in den Vereinigten Staaten. Der Film legt nahe, dass koordinierte Bemühungen ihre geografische Distanz überbrücken konnten. Die Urheber verlassen sich eher auf Indizienbeweise als auf direkte Beweise. Sie argumentieren, dass Schreibstil und Timing-Muster eine Zusammenarbeit erkennen lassen. Sie behaupten, dass ihre Untersuchung bisher die klarste Darstellung liefert. Adam Back antwortete, nachdem die New York Times ihn als wahrscheinlichen Satoshi-Kandidaten beschrieben hatte. Er hat jede Beteiligung an der Schaffung von Bitcoin konsequent bestritten. Nun bezeichnete er die Theorie des Films als „seltsam“ und widersprüchlich. Back argumentiert, dass die Zeitstempel des Forums im Widerspruch zu Sassamans Tagesablauf in Europa stehen. Er gibt an, dass Satoshis Veröffentlichungszeiten nicht mit den belgischen Zeitmustern übereinstimmen. Daher behauptet er, dass die Zeitzonendaten die Theorie untergraben. Er stellt auch die Aufgabenteilung zwischen Finney und Sassaman in Frage. Back verweist auf Momente, in denen Finney an öffentlichen Veranstaltungen teilnahm. Er weist darauf hin, dass Satoshi zu dieser Zeit online aktiv blieb. Finney lief beispielsweise einen Marathon, während Satoshi Nachrichten postete. Back sagt, dass diese Überschneidung den Anspruch auf koordinierte Urheberschaft schwächt. Er besteht darauf, dass Finney lediglich als erster Benutzer und Tester von Bitcoin fungierte. Back behauptet, Finney sei kein Mitautor des Systems gewesen. Er betont, dass historische Aufzeichnungen diese Position stützen. Er bestreitet weiterhin jede persönliche Verbindung zur Satoshi-Identität. Trotz Backs Kritik wurde der Film von Branchenführern gelobt. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, nannte es „den tiefgreifendsten Einblick in das Thema“. Der Unternehmer Mark Cuban beschrieb es als „sehr hochwertig und zum Nachdenken anregend“. Die Debatte über die Herkunft von Bitcoin dauert seit 2009 an. Die Identität von Satoshi Nakamoto bleibt jedoch unbestätigt. Backs jüngste Kommentare haben der laufenden öffentlichen Diskussion neue Details hinzugefügt.