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Aktie von Advanced Micro Devices (AMD): Sollten Sie nach Analysten-Upgrades kaufen?

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Aktie von Advanced Micro Devices (AMD): Sollten Sie nach Analysten-Upgrades kaufen?

Inhaltsverzeichnis: Die Aktien von Advanced Micro Devices (AMD) fielen während der vorbörslichen Sitzung am Dienstag um 1,78 % auf 413,50 $, obwohl sie von zwei bekannten Wall-Street-Investmentfirmen erhöhte Kursziele erhielten. Advanced Micro Devices, Inc., AMD Evercore ISI kündigte das aggressivste Upgrade an und erhöhte sein Preisziel von 358 US-Dollar auf 579 US-Dollar, während es gleichzeitig seine Outperform-Empfehlung beibehielt. Die Überarbeitung folgt einer umfassenden Supply-Chain-Untersuchung im ersten Quartal mit Schwerpunkt auf Märkten für künstliche Intelligenz. Die Analyse des Unternehmens ergab einen entscheidenden Wandel in der Branche: Bis Ende 2026 verlagern sich die Arbeitslasten im Bereich KI-Computing vom Trainingsbetrieb hin zu Inferenzanwendungen. Diese Entwicklung zwingt Cloud-Dienstleister dazu, Kennzahlen wie Kosten pro Token, Kapitalrendite und Gesamtbetriebskosten sorgfältiger zu hinterfragen – was Chancen für alternative Beschleunigungslösungen von AMD schafft. Die Untersuchungen von Evercore haben auch die beeindruckende Server-CPU-Leistung von AMD hervorgehoben. Das Halbleiterunternehmen eroberte im ersten Quartal einen sequenziellen Marktanteil von 220 Basispunkten und steigerte seine geschätzte Position auf etwa 24 %. Intel behält die Dominanz bei 55 %, während Arm Holdings 17 % beherrscht. Analysten gehen davon aus, dass der Markt für adressierbare Server-CPUs dramatisch von etwa 30 Millionen Einheiten pro Jahr auf 75 bis 110 Millionen Einheiten wachsen wird – was ein erhebliches Wachstumspotenzial darstellt. Citi schloss sich dem Upgrade-Zyklus an und erhöhte sein AMD-Preisziel von 358 US-Dollar auf 460 US-Dollar, behielt aber eine neutrale Haltung bei. Der Analyst Atif Malik prognostiziert, dass der Markt für Server-CPUs bis 2030 auf 132 Milliarden US-Dollar ansteigen könnte, da die Nachfrage nach CPU-basierten Rechenfunktionen durch künstliche Intelligenz steigt. Citi betonte die Stärke von AMDs EPYC-Serverprozessoren und seine bevorzugte Fertigungsvereinbarung mit Taiwan Semiconductor als Wettbewerbsstärken. Die Investmentbank nahm auch Branchenspekulationen zur Kenntnis, denen zufolge AMD Anthropic als Kunden für seine kommende KI-Beschleunigerplattform MI450 gewonnen hat. Eine offizielle Ankündigung könnte während der für Juli geplanten AMD-Konferenz „Advancing AI“ erfolgen. AMD hat derzeit unter Analysten ein Konsens-Kauf-Rating mit einem durchschnittlichen Kursziel von 446,76 US-Dollar. Daiwa Capital hat sein Ziel kürzlich am 13. Mai auf 500 US-Dollar angehoben. Geschäftsführerin Lisa Su führte ein Treffen mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng durch, was zu Spekulationen führte, dass Washington bestimmte Exportbeschränkungen für KI-Chips, die China betreffen, lockern könnte. Während der KI-Entwicklerkonferenz von AMD in Shanghai beschrieb Su China als „das dynamischste KI-Ökosystem der Welt“ und bekräftigte AMDs Engagement für den Markt. Auf China entfällt etwa ein Viertel des gesamten Jahresumsatzes von AMD. Die positive Stimmung folgt Medienberichten, wonach die Trump-Administration NVIDIA-H200-KI-Chip-Transaktionen an ausgewählte chinesische Unternehmen genehmigt habe. Branchenbeobachter deuten darauf hin, dass Washington seine umfassende Technologietrennungsstrategie offenbar abmildert und den Verkauf von Chips im oberen Mittelklassesegment zulassen könnte, während die Beschränkungen für Spitzenprodukte beibehalten werden. Allerdings beschleunigen chinesische Unternehmen gleichzeitig die Einführung inländischer Chip-Alternativen von Huawei und anderen regionalen Herstellern. Der nächste bedeutende Meilenstein von AMD ist die für den 4. August 2026 geplante Gewinnmitteilung. Wall Street prognostiziert einen Gewinn pro Aktie von 1,55 US-Dollar, verglichen mit 0,48 US-Dollar im Vorjahr, bei einem Umsatz von 11,28 Milliarden US-Dollar (gegenüber 7,68 Milliarden US-Dollar).

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