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Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) steigt in einer 11-tägigen Rekordrallye um 32 %

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cryptonewstrend.com
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Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) steigt in einer 11-tägigen Rekordrallye um 32 %

Inhaltsverzeichnis Advanced Micro Devices hat eine bemerkenswerte Leistung erbracht, die zu den stärksten der letzten zwei Jahrzehnte zählt. Bis zum Börsenschluss am Mittwoch hatten die Aktien in elf aufeinanderfolgenden positiven Sitzungen um 32 % zugelegt – was laut Dow Jones Market Data die längste ununterbrochene Gewinnserie des Unternehmens seit 2005 darstellt. Die vorbörslichen Aktivitäten von Advanced Micro Devices, Inc. und AMD am Donnerstag zeigten, dass die Aktien um weitere 0,3 % zulegten, was die Aktie für einen möglichen zwölften Tag in Folge mit Kursgewinnen positioniert. Betrachtet man das Gesamtbild, hat AMD im letzten 12-Monats-Zeitraum eine Rendite von 192 % erzielt. Allein im Jahr 2025 hat die Aktie 21 % zugelegt. Die aktuelle Dynamik profitiert von der allgemeinen Marktstärke, einschließlich des erneuten Vertrauens der Anleger nach den Entwicklungen im Zusammenhang mit der Waffenstillstandssituation im Iran. Der Donnerstag brachte auch positive Nachrichten von Taiwan Semiconductor – dem Weltmarktführer in der Auftragsfertigung von Chips – das einen deutlichen Anstieg der Quartalsgewinne vermeldete, was die Stimmung in der gesamten Halbleiterindustrie weiter stärkte. Der breitere Chipsektor zeigte vor der Eröffnungsglocke am Donnerstag eine gemischte Leistung. Nvidia notierte niedriger, Intel stieg an und Marvell blieb stabil. Die Bernstein SocGen Group erhöhte ihr AMD-Kursziel von zuvor 235 US-Dollar auf 265 US-Dollar und bestätigte gleichzeitig ihr Market Perform-Rating. Zum Zeitpunkt der Hochstufung wechselten die Aktien bei etwa 258 US-Dollar den Besitzer und näherten sich dem 52-Wochen-Höchstwert von 267,08 US-Dollar. Das Unternehmen überarbeitete sein Finanzmodell, um robustere Servermarkterwartungen zu berücksichtigen und gleichzeitig die Prognosen für den PC-Markt abzuschwächen. Bernstein geht nun davon aus, dass der EPYC-CPU-Umsatz im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 50 % steigen wird. Eine entscheidende Komponente der verbesserten Aussichten konzentriert sich auf die strategische Vereinbarung von AMD mit Meta, die nach Ansicht von Bernstein von der Investmentgemeinschaft weiterhin unterschätzt wird. Für das erste Quartal 2026 prognostiziert Bernstein einen Umsatz von 9,9 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn pro Aktie von 1,27 US-Dollar. Die Schätzung für das Gesamtjahr 2026 sieht einen Umsatz von 45,8 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 6,48 US-Dollar vor – und liegt damit hinter dem Konsens der Wall Street von 47 Milliarden US-Dollar und 6,74 US-Dollar zurück. Die bedeutendste Anpassung erscheint in Bernsteins Ausblick für 2027. Die Investmentbank prognostiziert nun für dieses Geschäftsjahr einen Umsatz von 76,7 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 13,23 US-Dollar – ein erheblicher Anstieg gegenüber der vorherigen Prognose von 56,7 Milliarden US-Dollar und 9,25 US-Dollar und deutlich über dem Street-Konsens von 67,5 Milliarden US-Dollar. Dieses erhebliche Upgrade ist in erster Linie auf die Meta-KI-Zusammenarbeit und erhöhte Servermarktannahmen zurückzuführen. In Bezug auf einen Aspekt machte Bernstein allerdings eine warnende Bemerkung: Die PC-Konsensschätzungen für 2026 scheinen zu optimistisch zu sein, was der kurzfristigen Performance entgegenwirken könnte. Auch andere Wall-Street-Firmen haben optimistische Ansichten geäußert. Die Erste Group hat AMD auf „Buy from Hold“ hochgestuft und dabei die Dynamik des Rechenzentrums und die Margenverbesserung hervorgehoben. Aletheia Capital behielt sein „Kaufen“-Rating bei und unterstreicht damit die wachsende Präsenz von AMD in der KI-Infrastruktur. AMD wird die Quartalsergebnisse voraussichtlich am 5. Mai bekannt geben. Das Management gab zuvor eine Prognose ab, die eine Umsatzsteigerung von 32 % im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal 2026 vorsah, angetrieben durch die CPU- und GPU-Verkäufe von Rechenzentren. Bei den aktuellen Bewertungen deutet die Fair-Value-Analyse von InvestingPro darauf hin, dass die Aktie über dem inneren Wert gehandelt wird, obwohl AMD ein attraktives PEG-Verhältnis von 0,59 beibehält.