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Die Aktie von Alphabet (togetL) sinkt, da Google aus dem Pentagon-KI-Drohnenvertrag über 100 Millionen US-Dollar aussteigt

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cryptonewstrend.com
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Die Aktie von Alphabet (togetL) sinkt, da Google aus dem Pentagon-KI-Drohnenvertrag über 100 Millionen US-Dollar aussteigt

Laut einem am Dienstag veröffentlichten Bloomberg-Bericht hat Google seine Beteiligung an einer 100-Millionen-Dollar-Initiative des Pentagon zur Entwicklung sprachaktivierter autonomer Drohnenschwarmsysteme aufgegeben. Diese Entscheidung fiel nur wenige Wochen nach der Annahme des Angebots von Google. JUST IN: Google scheidet nach interner Ethikprüfung aus dem Pentagon-Wettbewerb zur Entwicklung „sprachgesteuerter, autonomer Drohnenschwärme“ aus. – Polymarket (@Polymarket) 28. April 2026 Am 11. Februar teilte Google Regierungsbeamten seinen Rückzug mit. Die Initiative steht unter der gemeinsamen Leitung der Defence Autonomous Warfare Group innerhalb des Special Operations Command und der Defence Innovation Unit. Die vorgeschlagene Technologie würde es Militärkommandanten ermöglichen, mehrere Drohnenformationen durch Sprachanweisungen zu steuern und gesprochene Befehle wie „links“ in ausführbare digitale Signale zu übersetzen, die an unbemannte Flugzeuge übertragen werden. Alphabet Inc., GOOGL In seiner öffentlichen Erklärung führte Google den Rückzug auf eine unzureichende Ressourcenzuweisung zurück. Die von Bloomberg untersuchte interne Dokumentation offenbart jedoch eine gegensätzliche Erzählung. Der eigentliche Auslöser war eine interne ethische Bewertung. Dies markiert ein weiteres Kapitel im anhaltenden Kampf des Unternehmens zwischen der Ausweitung des Engagements im Verteidigungssektor und der Lösung von Bedenken hinsichtlich der Belegschaft. Berichten zufolge äußerten zahlreiche der Initiative zugeteilte Mitarbeiter ihre Enttäuschung über die Rückzugsankündigung. Es bleibt ungewiss, wie umfassend Googles erster Wettbewerbsbeitrag intern kommuniziert wurde. Hunderte von Googles Spezialisten für künstliche Intelligenz haben in der Vergangenheit gegen die Nutzung von Unternehmenstechnologie für geheime militärische Anwendungen protestiert. Mitarbeiter haben Berichten zufolge auch CEO Sundar Pichai gedrängt, sich nicht an geheimen KI-Initiativen zu beteiligen. Dieser Rückzug unterstreicht die anhaltenden internen Spannungen bei Google. Das Unternehmen hat die Kooperationen mit dem Pentagon in letzter Zeit stetig ausgeweitet, auch wenn große Teile seiner Belegschaft sich solchen Partnerschaften widersetzen. Ein Google-Vertreter erklärte, das Unternehmen wolle sich auf Programme konzentrieren, bei denen seine Technologiemodelle optimale Ergebnisse liefern. Diese Positionierung deutet auf mögliche zukünftige Verteidigungseinsätze hin, allerdings unter den von Google festgelegten Bedingungen. Die Situation wirft auch die Frage auf, wie umfassend Google Verteidigungsverträge verfolgen kann, bevor der Widerstand der Mitarbeiter zu erheblichen betrieblichen Herausforderungen führt. Google hat bereits zuvor mit ähnlichen Kontroversen zu kämpfen gehabt. Das Unternehmen beendete 2018 nach erheblichen Mitarbeiterprotesten seine Beteiligung an der Drohnenanalyseinitiative Project Maven des Pentagons. Das Muster scheint sich zu wiederholen. Ungeachtet dieses Rückzugs behält die Wall Street ihre überwiegend positive Einstellung zu Alphabet bei. Analysten vergeben für die GOOGL-Aktie ein Konsensrating „Strong Buy“, das 26 Kaufempfehlungen und fünf Hold-Ratings widerspiegelt, die in den letzten drei Monaten abgegeben wurden. Das Konsenspreisziel liegt bei 387,68 $, was auf eine potenzielle Aufwertung von etwa 11 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau hindeutet. Die GOOGL-Aktien gaben während der Dienstagssitzung um etwa 0,24 % nach. Die Aktie erlebte in diesem Jahr im Einklang mit den Trends im Technologiesektor größeren Gegenwind. Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, wird diese Woche voraussichtlich Quartalsergebnisse veröffentlichen, die in naher Zukunft wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Hauptinvestoren auf sich ziehen werden. Das Pentagon-Programm, aus dem Google ausgestiegen ist, geht weiter, und es wird erwartet, dass andere Auftragnehmer die durch den Ausstieg von Google frei gewordene Stelle übernehmen werden.