Amerikaner vertrauen Kryptowährungen immer noch nicht: Neue Studie veröffentlicht

Eine neue öffentliche Meinungsumfrage in den USA zeigt, dass die Wähler in diesen Bereichen trotz des zunehmenden Einflusses der Bereiche künstliche Intelligenz und Kryptowährungen in der politischen Arena weiterhin vorsichtig sind. Laut der von POLITICO veröffentlichten Umfrage hält ein erheblicher Teil der Amerikaner Kryptowährungsinvestitionen für riskant und ist besorgt über das schnelle Tempo der Entwicklung künstlicher Intelligenz.
Den Umfrageergebnissen zufolge glauben 45 % der Teilnehmer, dass sich eine Investition in Kryptowährungen nicht lohnt. Ebenso glauben 44 %, dass sich künstliche Intelligenz „zu schnell“ entwickelt. Ein bemerkenswertes Bild ergibt sich beim Finanzvertrauen: Etwa die Hälfte der Teilnehmer gibt an, dass sie traditionellen Banken mehr vertrauen als Kryptoplattformen, wenn es um den Schutz ihres Geldes geht. Darüber hinaus befürworten etwa zwei Drittel der Amerikaner strengere staatliche Vorschriften oder einen gemeinsamen Regulierungsrahmen für künstliche Intelligenz. Die Untersuchung zeigt auch einen raschen Anstieg der auf Technologie und Krypto ausgerichteten politischen Ausgaben im Vorfeld der US-Zwischenwahlen 2026. Darin heißt es, dass die Pro-KI-Organisation „Leading the Future“ über 75 Millionen US-Dollar an Spenden gesammelt hat, während Fairshake, ein auf Kryptowährungen fokussiertes politisches Aktionskomitee, mit Unterstützung von großen Akteuren wie Coinbase, Andreessen Horowitz und Ripple etwa 28 Millionen US-Dollar für wichtige Vorwahlen ausgegeben hat.
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Allerdings weicht das Wählerverhalten von den Erwartungen der Technologieunternehmen ab. Der Umfrage zufolge tendieren die Wähler eher zu Kandidaten, die stärkere Regulierungen befürworten, als zu denen, die sich für eine Deregulierung künstlicher Intelligenz einsetzen. Chris Murphy kommentierte das Problem mit den Worten: „Die Leute vertrauen der Kryptoindustrie nicht und wollen nicht, dass KI-Unternehmen sie kulturell und wirtschaftlich unterdrücken.“ Andererseits zeigt die Untersuchung auch, dass die Akzeptanz von Kryptowährungen immer noch begrenzt ist. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gaben an, noch nie eine Kryptowährung gekauft zu haben oder darüber nachgedacht zu haben, sie zu kaufen, während 43 % der Meinung sind, dass die Risiken künstlicher Intelligenz ihre potenziellen Vorteile überwiegen. Dieses Bild zeigt, dass beide Sektoren noch einen langen Weg vor sich haben, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen.
*Dies ist keine Anlageberatung.