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Anza meldet den ersten erfolgreichen Alpenswitch im Alpenglow-Cluster, die Solana-Finalisierungszeit wurde um das 100-fache verbessert

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Anza meldet den ersten erfolgreichen Alpenswitch im Alpenglow-Cluster, die Solana-Finalisierungszeit wurde um das 100-fache verbessert

Solana ist einfach viel schneller geworden. Anza, die zentrale Entwicklungsorganisation hinter Solana, hat den ersten erfolgreichen Alpenswitch im Alpenglow-Community-Cluster abgeschlossen. Das Ergebnis: Die Transaktionsabschlusszeiten sanken von etwa 12,8 Sekunden auf etwa 100–150 Millisekunden.

Was Alpenglow tatsächlich verändert

Endgültigkeit ist der Punkt, an dem eine Transaktion als unumkehrbar gilt. Bis eine Transaktion abgeschlossen ist, gibt es theoretisch ein Zeitfenster, in dem sie rückgängig gemacht oder neu organisiert werden kann. Solanas bisheriger Konsensmechanismus, Tower BFT, lieferte in Kombination mit seinem Blockausbreitungssystem namens Turbine die Endgültigkeit in etwa 12,8 Sekunden. Alpenglow ersetzt beide Systeme vollständig.

Tower BFT wird gegen eine neue Konsenskomponente namens Votor ausgetauscht. Turbine wird durch Rotor ersetzt. Zusammen bilden sie das Rückgrat des Alpenglow-Protokolls.

Der Wähler kann Blöcke in einer einzigen Runde abschließen, wenn 80 % der Anteile teilnehmen und richtig abstimmen. Wenn die Beteiligung auf 60 % des Einsatzes sinkt, wird die Aufgabe immer noch in zwei Runden erledigt. Das System ist so konzipiert, dass es bis zu 20 % böswillige Akteure toleriert und weitere 20 % der Prüfer gleichzeitig offline sind.

Von der akademischen Kritik zum Produktionscode

Das Alpenglow-Protokoll wurde von einem Forschungsteam der ETH Zürich entworfen, einer Gruppe, die zuvor durch die Veröffentlichung von Kritiken an den bestehenden Konsensmechanismen von Solana Anerkennung gefunden hatte. Anzas Forschungsleiter bestätigte den Meilenstein und stellte fest, dass der erfolgreiche Alpenswitch im Community-Cluster den Übergang vom theoretischen Entwurf zur praktischen Umsetzung bestätigt.

Der Alpenglow-Community-Cluster dient als Testgelände, bevor Änderungen das Mainnet von Solana erreichen, und ermöglicht es Entwicklern und Validatoren, den neuen Konsensmechanismus unter realistischen Bedingungen zu beobachten, ohne die Stabilität des Produktionsnetzwerks zu gefährden.

Was das für Anleger bedeutet

Mit 12,8 Sekunden war Solana schnell für eine Blockchain, aber langsam für alles, was Point-of-Sale-Zahlungen oder eine Hochfrequenzhandelsinfrastruktur ersetzen wollte. Mit 100–150 Millisekunden liegt das Netzwerk in der gleichen Größenordnung wie die Latenz bei der herkömmlichen Zahlungsabwicklung. Unter normalen Bedingungen liegt die Endgültigkeit von Ethereum derzeit bei etwa 12 bis 13 Minuten.

Das Resilienzmodell führt Kompromisse ein, die es wert sind, beobachtet zu werden. Die Toleranz von 20 % böswilliger Akteure plus 20 % Offline-Beteiligung bedeutet, dass das System für eine Welt optimiert ist, in der bis zu 40 % des Validatorsatzes entweder feindselig sind oder nicht vorhanden sind, was bedeutet, dass die Sicherheitsgarantien etwas schwächer sind als bei Systemen, die höhere Beteiligungsschwellen erfordern.

Anza meldet den ersten erfolgreichen Alpenswitch im Alpenglow-Cluster, die Solana-Finalisierungszeit wurde um das 100-fache verbessert