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Arbitrum sucht nach neuen Mitteln, da die DAO-Einnahmen immer noch hinter den Ökosystemausgaben zurückbleiben

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Arbitrum sucht nach neuen Mitteln, da die DAO-Einnahmen immer noch hinter den Ökosystemausgaben zurückbleiben

Arbitrum hat einen neuen Governance-Vorschlag vorgelegt, der zusätzliche Mittel für die Arbitrum Foundation bis 2027 vorsieht. Dies entfacht die Debatte darüber, ob große Layer-2-Ökosysteme finanziell autark werden können, neu.

Der Vorschlag fordert 16 Millionen US-Dollar an RWAs und Stablecoins, 1.740 ETH und 230 Millionen ARB, um ein weiteres Jahr der Stiftungstätigkeit zu unterstützen.

Bei aktuellen Marktpreisen beläuft sich die Anfrage nach Schätzungen von Marktteilnehmern auf etwa 43 Millionen US-Dollar.

Die Stiftung sagte, dass die Finanzierung die technische Infrastruktur, das Ökosystemwachstum, strategische Partnerschaften, Governance-Operationen und die laufende Entwicklungskoordinierung im gesamten Arbitrum-Ökosystem unterstützen würde.

Das Umsatzwachstum bleibt immer noch hinter den Ökosystemausgaben zurück

Der Vorschlag kommt, da Arbitrum weiterhin ein starkes Wachstum bei Transaktionen, Stablecoins und institutionellen Aktivitäten meldet.

Der Einreichung zufolge erwirtschaftete Arbitrum im Jahr 2025 durch Transaktionsgebühren, Timeboost und das Arbitrum-Expansionsprogramm einen Bruttogewinn von rund 23,49 Millionen US-Dollar.

Das Netzwerk meldete außerdem bis Februar 2026 mehr als 4,7 Millionen tägliche Transaktionen, ein Stablecoin-Angebot in Höhe von 8,6 Milliarden US-Dollar und RWAs in Höhe von fast 800 Millionen US-Dollar.

Der vorgeschlagene Finanzierungsantrag übersteigt jedoch immer noch deutlich die aktuellen jährlichen Einnahmengenerierungen des DAO.

Diese Lücke hat eine breitere Diskussion darüber angeheizt, wie schnell Layer-2-Ökosysteme von staatsfinanzierten Wachstumsmodellen zu sich selbst tragenden digitalen Volkswirtschaften übergehen können.

Der Krypto-Analyst Ignas stellte fest, dass die von der Stiftung beantragte Finanzierung etwa das 2,3-fache des vom DAO gemeldeten Jahresumsatzes beträgt.

Der Großteil der geplanten Kosten entfällt auf den technischen Betrieb

Aus dem Vorschlag ging hervor, dass allein die technischen Ausgaben voraussichtlich etwa 54 % der prognostizierten Betriebskosten im Jahr 2027 ausmachen werden.

Laut der Einreichung umfassen diese Kosten Infrastruktur, Hosting, Sicherheit, Audits, Tools, Block-Explorer und externen technischen Support, der zur Aufrechterhaltung der Netzwerkverfügbarkeit erforderlich ist.

Die Stiftung schätzte die gesamten technischen Kosten für 2027 auf etwa 14,8 Millionen US-Dollar.

In dem Vorschlag heißt es auch, dass Arbitrum trotz steigender Netzwerkaktivität einige erwartete Marketingausgaben gesenkt und gleichzeitig die Infrastrukturkosten optimiert habe.

Der Vorschlag sieht vor, dass Ausgaben als langfristige Investitionen in das Ökosystem gelten

Die Stiftung argumentierte, dass das Ökosystem bereits ein umsatzgenerierendes „Schwungrad“ entwickelt habe, bei dem das Wachstum des Ökosystems die Netzwerkaktivität antreibe, die Netzwerkaktivität die DAO-Einnahmen erhöhe und die Einnahmen dann in die weitere Expansion reinvestiert würden.

Der Vorschlag beschrieb die Stiftung als „Kostenstelle“, die im Namen der DAO tätig ist. Gleichzeitig fließen die Einnahmen aus dem Protokoll direkt der Staatskasse zu.

Arbitrum sagte, das langfristige Ziel bleibe der Ausbau nachhaltiger Einnahmequellen über Transaktionsgebühren, Timeboost, RWAs und neue Ökosystem-Geschäftsfelder.

Abschließende Zusammenfassung

Arbitrum beantragte eine Finanzierung im Gegenwert von rund 43 Millionen US-Dollar, um den Betrieb der Stiftung bis 2027 zu unterstützen.

Der Vorschlag hat die Debatte darüber neu entfacht, ob schnell wachsende Layer-2-Ökosysteme trotz steigender technischer Kosten und Ökosystemkosten finanziell autark werden können.