Sind Krypto-Investoren anfälliger für Betrug? Die Warnung von ASIC weist darauf hin

Die australische Finanzmarktaufsicht hat vor zunehmendem Betrug mit gefälschten Krypto-Handelsplattformen gewarnt, die Betrüger in Messaging-App-Gruppen und Foren fördern.
Junge Investoren ansprechen
Auch die Ausrichtung auf Krypto-Investoren scheint in hohem Maße statistisch zu sein: Untersuchungen von MoneySmart ergaben, dass 23 Prozent der Australier im Alter von 18 bis 28 Jahren Krypto-Assets besitzen, von denen zwei Drittel (66 Prozent) einen kurzfristigen oder spekulativen Ansatz bei der Verwaltung ihrer Krypto-Investitionen verfolgen. Darüber hinaus betreiben 29 Prozent der 1.127 befragten Personen kurzfristigen Handel auf Basis von Social-Media-Influencern.
Heute (Montag) gewarnt: Die Betrugstaktiken sind bekannt und werden seit Jahren weltweit eingesetzt, um Opfer anzulocken. Die Warnung der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) zeigt jedoch, dass Australier immer noch Opfer solcher Betrügereien werden.
Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass Betrüger ihre Opfer zunächst über Social-Media-Anzeigen und Posts mit Handelstipps ins Visier nehmen. Diese Betrüger laden ihre Opfer dann zu Messaging-Gruppen ein und ködern sie mit Aktientipps von imitierten „bekannten Persönlichkeiten“.
Diese Betrüger geben dann Anlageempfehlungen über gefälschte Krypto-Handelsplattformen ab. Die Regulierungsbehörde erklärte, dass diese Plattformbildschirme möglicherweise Gewinne und Geschäfte anzeigen, alle Daten jedoch gefälscht seien.
Opfer werden außerdem unter Druck gesetzt, „Freischaltgebühren“ zu zahlen, wenn sie Abhebungsanträge einreichen, was ihre Verluste noch weiter erhöht. In der Zwischenzeit landen alle Gelder der Opfer direkt auf den Konten der Betrüger und nicht auf einer Anlageplattform.
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Die MoneySmart-Umfrage ergab außerdem, dass 72 Prozent der Aussies der Generation Z Social-Media-Werbung zum Thema Krypto sehen und 41 Prozent von ihnen sogar von jemandem wegen Investitionen in Krypto kontaktiert wurden.
Die Ziele solcher Betrügereien sind oft Opfer von Pump-and-Dump-Systemen, die von Betrügern angesprochen werden, die Dienste anbieten, um ihr Geld zurückzubekommen. In Wirklichkeit verlieren sie jedoch noch mehr Geld.
Solche „Wiederherstellungsbetrügereien“ sind auch weltweit weit verbreitet, und ASIC-Kollegen haben mehrfach davor gewarnt.
Die australische Aufsichtsbehörde hat bis 2025 sogar fast 12.000 Investitionsbetrugs- und Phishing-Websites lahmgelegt.