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Gewinnvorschau von Arm Holdings (ARM): Was Analysten heute vorhersagen

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Gewinnvorschau von Arm Holdings (ARM): Was Analysten heute vorhersagen

Inhaltsverzeichnis Arm Holdings legt am Mittwochnachmittag seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal vor, mit großer Aufmerksamkeit seitens der Anlegergemeinschaft. Arm Holdings plc American Depositary Shares, ARM Wall Street-Konsens deutet auf einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,58 US-Dollar hin, verglichen mit 0,55 US-Dollar im Vorjahresquartal. Die Umsatzprognosen belaufen sich auf 1,47 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 19 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 entspricht. ARM-Aktien weisen derzeit ein Forward-KGV von 93 auf – deutlich höher als das 21-Verhältnis des S&P 500. Diese Premiumbewertung spiegelt erhebliche Wachstumserwartungen wider. Im Vorfeld der Ankündigung haben mehrere Unternehmen ihre Preisziele angehoben. Susquehanna erhöhte sein Ziel von 170 $ auf 210 $ und behielt gleichzeitig seine Kaufempfehlung bei. Wells Fargo erhöhte sein Ziel von 175 $ auf 220 $. Morgan Stanley korrigierte die Aktie von 150 $ auf 191 $ nach oben, behielt jedoch die Einstufung „Halten“ bei. Das Konsens-Kursziel der Analysten liegt bei 185,67 US-Dollar, was auf einen Rückgang von etwa 9,6 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau hindeutet. Das allgemeine Street-Rating bleibt „Starker Kauf“, abgeleitet aus 19 „Kauf“-Ratings, vier „Halten“-Ratings und einem „Verkaufs“-Rating, die in den letzten drei Monaten abgegeben wurden. Die zentrale Frage rund um dieses Quartal dreht sich darum, ob KI und Cloud-Ausbau schwächere Smartphone-Lizenzgebührenströme ausgleichen können. Im vorangegangenen Quartal erzielte Arm rekordverdächtige Lizenzgebühren, wobei die Lizenzgebühren für Rechenzentren im Vergleich zum Vorjahr um über 100 % stiegen. Marktteilnehmer erwarten, dass diese Dynamik anhält. Susquehanna geht davon aus, dass Arm-basierte CPU-Lizenzgebühren die Abschwächung des Mobilfunkmarktes ausgleichen werden, da die KI- und AGI-Nachfrage den Gewinn je Aktie auf absehbare Zeit möglicherweise über 10 US-Dollar halten wird. Morgan Stanley prognostiziert ebenfalls, dass Cloud-KI die Ausweitung der Lizenzgebühren fördern wird, und erwartet eine robuste Lizenzleistung. Die bedeutendere Entwicklung betrifft den Einstieg von Arm in die direkte Chipfertigung. Arm bricht mit der Tradition und produziert seinen eigenen Rechenzentrumsprozessor – die Arm AGI CPU – und positioniert sich damit als Konkurrent seiner Lizenzkunden. Dieser Prozessor wird in Serverkonfigurationen zusammen mit dem proprietären MTIA-KI-Beschleuniger von Meta eingesetzt, der Architekturen ähnelt, die bereits von Nvidia und Google vermarktet werden. Berichten zufolge haben sich weitere Kunden zur Einführung verpflichtet. Arm prognostiziert bis zum Geschäftsjahr 2031 einen AGI-CPU-Umsatz von 15 Milliarden US-Dollar. Um dies ins rechte Licht zu rücken: Arm erzielte in den letzten zwölf Monaten einen Gesamtumsatz von 4,7 Milliarden US-Dollar. Die Unternehmensführung hat darauf hingewiesen, dass die AGI-CPU-Beiträge erst im Geschäftsjahr 2028 sinnvoll sein werden. Wells Fargo wies darauf hin, dass die jüngste Aufwertung der Aktie zu Herausforderungen führen könnte. Das Management könnte einfach seine bestehende Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 bestätigen, die bereits der Wall Street-Wachstumsprognose von rund 20 % im Jahresvergleich entspricht. Diese Bestätigung allein könnte sich als unzureichend erweisen. Marktteilnehmer werden wahrscheinlich konkrete Beweise für die Beschleunigung der KI-Lizenzgebühren, robuste Cloud-Lizenzierungszahlen und konkrete Aktualisierungen der AGI-CPU-Bereitstellung verlangen. Die Positionierung der Optionen deutet darauf hin, dass Händler nach den Ergebnissen mit einer Preisbewegung von 11,36 % in beide Richtungen rechnen. Die Arm-Architektur basiert jetzt auf Prozessoren auf Apple Mac-Computern, Windows-basierten PCs und der Cloud-Infrastruktur, die von AWS, Microsoft Azure und Google Cloud betrieben wird. Jeder Nvidia AI-Server enthält 36 Arm-basierte Prozessoren.

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