Bitcoin-Mining ist nicht so global dezentralisiert, wie es scheint – hier ist der Grund

Bitcoin wird oft als dezentrales Netzwerk gefeiert, dessen Mining-Leistung weltweit verteilt ist, um Sicherheit und Neutralität zu gewährleisten. Ein genauerer Blick auf die Bergbauaktivitäten legt jedoch nahe, dass diese Dezentralisierung möglicherweise nicht so gleichmäßig verteilt ist, wie es scheint. Während einzelne Theorien am Mining teilnehmen können, konzentriert sich der Großteil der Hash-Leistung des Netzwerks auf eine relativ kleine Anzahl großer Mining-Pools und geografischer Regionen.
Warum die Mining-Verteilung von Bitcoin einen genaueren Blick verdient
Das Bitcoin-Mining ist nicht so global dezentralisiert, wie viele annehmen. Analyst Lucky enthüllte auf X, dass das Netzwerk zwar technisch gesehen keine Genehmigungen besitzt, ein erheblicher Teil seiner Hash-Leistung jedoch immer noch auf einige wenige Regionen konzentriert ist.
Darüber hinaus gehen Schätzungen davon aus, dass etwa 68 % der $BTC-Mining-Leistung auf drei große Länder verteilt sind: die Vereinigten Staaten, China und Russland. Diese Konzentration ist kein Zufall, sondern wird durch grundlegende Faktoren wie Infrastruktur, Energiezugang und Regulierungsdynamik bestimmt.
Quelle: Diagramm von Lucky on X
Derzeit haben sich die USA aufgrund des Aufstiegs institutioneller Bergbaubetriebe, eines guten Zugangs zu den Kapitalmärkten und einer relativ stabilen regulatorischen Klarheit in Staaten wie Texas als führend herausgestellt. Trotz der offiziellen Verbote trägt China weiterhin durch unterirdische oder verlagerte Bergbaubetriebe zur globalen Hashpower bei, oft unterstützt durch kostengünstige Wasser- und Kohleenergie. Unterdessen profitiert Russland von ausreichend kostengünstigem Strom und kälteren Regionen, in denen die Kühlkosten minimal sind.
Diese Dynamik unterstreicht eine wichtige Realität, in der $BTC zwar dezentralisiert ist, sein Bergbau-Ökosystem jedoch von realen Macht-, Politik- und Energieökonomieverhältnissen geprägt ist. Letztendlich bietet die Verfolgung der Verteilung der Hashpower ein klareres Bild davon, wo der Einfluss von $BTC innerhalb des Netzwerks tatsächlich liegt.
Wie neue Zölle Bitcoin unter Druck setzen und Vermögenswerte riskieren könnten
US-Präsident Donald Trump rückt mit einer neuen Welle von Zollplänen wieder in den Fokus und schlägt eine Abgabe von 25 % auf den vollen Wert von Waren vor, die aus importiertem Stahl und Aluminium bestehen. Ein Investor namens Sjuul AltCryptoGems auf X hat dargelegt, dass Bitcoin und der breitere Kryptomarkt während früherer Zollankündigungen von Trump stark gefallen sind.
Unterdessen ist die Unsicherheit dieses Mal aufgrund des Krieges bereits erhöht. Sjuul wies darauf hin, dass eine Eskalation dieser Maßnahmen zu einem umfassenden Konflikt die Volatilität auf den Finanzmärkten verstärken könnte.
Während des Berichtszeitraums leisteten die Bitcoin-Wale aktiv Widerstand auf dem Markt und machten deutlich, dass der Preis im weiteren Verlauf der US-Handelssitzung nicht über die 70.000-Dollar-Marke brechen würde. Laut Crypto Seth schienen $BTC-Wale das Ereignis als Katalysator zu nutzen, um den Markt nach unten zu drücken, als Nachrichten über die Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran auftauchten, was eine Welle von Liquidationen auslöste.
Insgesamt wurden 185.806 Händler liquidiert, wobei sich die Verluste auf etwa 406,52 Millionen US-Dollar beliefen. Crypto Seth wies darauf hin, dass es sich hierbei nicht um eine zufällige Volatilität, sondern um eine kalkulierte Bewegung handelte, bei der 100-fache Degen-Longs im Abseits standen. Gleichzeitig zeigen die Daten, dass sich der Short-Leverage über die 69.000-Dollar-Marke aufbaut, wie die Heatmap-Aktivität zeigt.
$BTC wird auf dem 1D-Chart bei 66.937 $ gehandelt | Quelle: BTCUSDT auf Tradingview.com