Bitcoin MVRV Z-Score fällt erneut unter 1

Der MVRV Z-Score stellt einen der am häufigsten verwendeten On-Chain-Indikatoren zur Bewertung der Bewertung von Bitcoin dar. Die Metrik vergleicht zwei Kennzahlen innerhalb des Bitcoin-Netzwerks.
Der erste Wert ist die Marktkapitalisierung, die den aktuellen Preis multipliziert mit dem zirkulierenden Angebot widerspiegelt. Der zweite Wert ist die realisierte Kapitalisierung, die die durchschnittliche Kostenbasis aller derzeit in der Kette gehaltenen Bitcoins berechnet. Die realisierte Obergrenze schätzt effektiv, was Anleger für ihre Münzen bezahlt haben, basierend auf dem letzten Zeitpunkt, zu dem sich jede Münze auf der Blockchain bewegt hat.
#BITCOINS MRV-Z-Score ist gerade zum sechsten Mal in seiner 17-jährigen Geschichte unter 1 gefallen. Jedes Mal ist er um mindestens 700 % gestiegen. Sie wurden gewarnt 🚀🚀 pic.twitter.com/oVlQPf5hr2
— The Bitcoin Historian (@pete_rizzo_) March 14, 2026
Der MVRV Z-Score dividiert dann die Differenz zwischen diesen Werten durch die historische Standardabweichung der Marktkapitalisierung. Dieser Prozess trägt dazu bei, Preisextreme über verschiedene Marktzyklen hinweg zu normalisieren.
Steigt der Wert auf ein sehr hohes Niveau, deuten Analysten das Signal als mögliche Überbewertung. Wenn der Wert auf ein sehr niedriges Niveau sinkt, deuten die Daten darauf hin, dass der Markt den Vermögenswert möglicherweise unterbewertet. Ein Wert unter 1 bedeutet typischerweise, dass Bitcoin nahe seinem historischen fairen Wert oder leicht darunter gehandelt wird. Diese Bedingungen treten häufig in Zeiten extremen Pessimismus oder einer Marktkapitulation auf.
Historische Daten zeigen starke Erholungsmuster
Daten aus früheren Zyklen zeigen, dass das Absinken des MVRV Z-Score unter 1 in der Vergangenheit wichtige Wendepunkte markiert hat. In der gesamten Geschichte von Bitcoin ist das Signal nur wenige Male aufgetaucht. Zu den früheren Beispielen zählen große Markttiefs in den Jahren 2011, 2015, 2018 und 2022.
Jede dieser Perioden ging bedeutenden Erholungsphasen auf dem Kryptowährungsmarkt voraus. Historische Diagramme zeigen, dass Bitcoin nach Erscheinen des Signals in den folgenden Bullenzyklen schließlich Gewinne von über 700 Prozent erzielte. Diese Rallyes fanden statt, als sich die Marktstimmung von extremer Angst hin zu neuem Optimismus veränderte.
Veränderungen der Marktstruktur beeinflussen zukünftige Zyklen
Analysten betonen jedoch auch, dass vergangene Muster keine Garantie für identische Ergebnisse in zukünftigen Zyklen sind. Die jüngste Marktdynamik hat sich aufgrund mehrerer neuer Faktoren verändert.
Die institutionelle Beteiligung hat deutlich zugenommen. Börsengehandelte Spot-Bitcoin-Fonds beeinflussen mittlerweile die Marktliquidität, während makroökonomische Faktoren wie Zinssätze, globale Liquidität und geopolitische Ereignisse auch die Preisbewegungen beeinflussen.
In den letzten Zyklen sind auch die MVRV-Z-Spitzenwerte im Vergleich zu früheren Bullenmärkten leicht gesunken. Frühere Zyklen verzeichneten Spitzenwerte um 9 bis 10, während neuere Zyklen näher bei 7 lagen. Dieser Trend deutet darauf hin, dass das Marktwachstum langsamer verlaufen könnte, da Bitcoin als globaler Finanzwert heranreift.
Trotz dieser Änderungen erregt das neue MVRV Z-Score-Signal bei langfristigen Anlegern immer noch große Aufmerksamkeit. Viele Analysten betrachten den Indikator als eines der klarsten Instrumente zur Identifizierung langfristiger Akkumulationszonen, was darauf hindeutet, dass Bitcoin sich erneut den frühen Phasen eines potenziellen Bullenmarktzyklus nähern könnte.
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