Bitcoin-Wale erhöhen ihre Bestände während des Marktrückgangs

Inhaltsverzeichnis Bitcoin verzeichnete wöchentlich einen starken Rückgang und erreichte kurzzeitig die Marke von 76.000 US-Dollar, während Großinhaber ihre Bestände erhöhten. Die Daten zeigten, dass die Zahl der Whale-Wallets trotz wachsender Marktbelastung und negativer Stimmung steigt. Analysten berichteten von anhaltender institutioneller Aktivität, da Einzelhändler mit Vorsicht und Verkaufsdruck reagierten. Bitcoin erlebte diese Woche einen schnellen Rückgang und die Preise fielen während starker Verkäufe kurzzeitig in Richtung 76.000 US-Dollar. Allerdings setzten die Großanleger ihre Bestände fort, was auf die anhaltende Aktivität von Institutionen und vermögenden Anlegern zurückzuführen ist. Santiment berichtete, dass die Anzahl der Wallets mit mindestens 100 BTC im vergangenen Jahr auf 20.229 gestiegen ist. Das Unternehmen erklärte: „Dies stellt einen Anstieg von 11,2 % gegenüber 18.191 im letzten Jahr erfassten Wallets dar.“ 📈 Die Anzahl der Wallets mit mindestens 100 Bitcoin ist auf 20.229 gestiegen. Dies ist ein Anstieg von +11,2 % im Vergleich zu den 18.191 Wallets, die mindestens diesen Stand vor einem Jahr hatten. 🐳 Dies ist ein bedeutender langfristiger Trend, da Wallets von mindestens dieser Größe (derzeit ~7,7 Millionen US-Dollar oder mehr)… pic.twitter.com/FAlHLnD71K – Santiment Intelligence (@SantimentData) 18. Mai 2026 Diese Wallets halten ungefähr 7,7 Millionen US-Dollar oder mehr in Bitcoin, was sie mit Großinvestoren verbindet. Die Daten zeigten, dass die Akkumulation auch in Zeiten der Volatilität und Stimmungsumschwünge anhielt. Santiment fügte hinzu, dass das Wachstum der Wale trotz des Zögerns des Einzelhandels und der Frustration über soziale Kanäle anhielt. Das Unternehmen stellte fest, dass Großinhaber häufig unabhängig von der kurzfristigen Marktstimmung handeln. Historisch gesehen deuten steigende Zahlen an Whale-Wallets auf Vertrauen in die langfristige Angebotsdynamik und Marktrolle von Bitcoin hin. Dieser Trend setzte sich fort, obwohl die Preise einem Abwärtsdruck ausgesetzt waren. Die Daten von CryptoQuant zeigten, dass sich die SOAB-Quote während des jüngsten Abschwungs über das normale Niveau bewegte. Diese Verschiebung deutete auf die Kapitulation älterer Bitcoin-Inhaber hin, die unter Druck mit dem Verkauf begannen. Gleichzeitig zeigten kurzfristige Anleger ein Panikverkaufsverhalten, da die Preise schnell sanken. Diese Reaktion trug zu einer erhöhten Volatilität auf dem gesamten Markt bei. Santiment meldete in den letzten Tagen einen Anstieg der pessimistischen Stimmung auf allen Social-Media-Plattformen. Das Unternehmen gab an, dass die bärischen Kommentare zum ersten Mal seit dem 21. April die optimistischen übertrafen. Einzelhändler reagierten stark auf die Preisschwäche und erwarteten kurzfristig weitere Rückgänge. Diese Verschiebung verdeutlichte die wachsende Angst kleinerer Marktteilnehmer. Analysten hielten eine schnelle V-förmige Erholung unter den gegenwärtigen Bedingungen für unwahrscheinlich. Die Marktdaten spiegelten den anhaltenden Stress sowohl bei langfristigen als auch bei kurzfristigen Anlegern wider. Nexo-Analystin Dessislava Ianeva wies darauf hin, dass regulatorische Entwicklungen ein potenzieller Treiber künftiger Preisbewegungen seien. Sie erklärte, dass der CLARITY Act die Entwicklung von Bitcoin beeinflussen könnte. Der Gesetzentwurf wurde kürzlich vom Bankenausschuss des Senats verabschiedet, was Erwartungen hinsichtlich der Klarheit der Vorschriften weckte. Ianeva sagte: „Dieser Fortschritt könnte als Katalysator für die nächste Rallye wirken.“ Nach der Genehmigung des Ausschusses und der Reaktion des Marktes stieg Bitcoin kurzzeitig über 82.000 US-Dollar. Gleichzeitig erhöhten Prognosemärkte die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesetzentwurf im Jahr 2026 in Kraft tritt. Ianeva verglich die Entwicklung mit der früheren Rallye des GENIUS Act, die ebenfalls Preisbewegungen auslöste. Sie fügte hinzu, dass eine Abstimmung im Senat weitere Aufwärtsdynamik unterstützen könnte. Die jüngsten Preisbewegungen und Fortschritte bei der Gesetzgebung bestimmen weiterhin die Marktrichtung und die Anlegerpositionierung. Die Daten zeigen, dass die Anhäufung von Walen auch bei anhaltender Volatilität aktiv bleibt.