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Die Aussichten für Bitcoin verbessern sich, da der wichtigste Marktindikator ausgesprochen optimistisch wird.

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Die Aussichten für Bitcoin verbessern sich, da der wichtigste Marktindikator ausgesprochen optimistisch wird.

Es hat eine bedeutende Entwicklung auf dem Kryptowährungsmarkt stattgefunden, wobei der Bull-Bear-Marktzyklusindikator von CryptoQuant zum ersten Mal seit über zwei Jahren, insbesondere seit März 2023, in den bullischen Bereich übergegangen ist. Diese Verschiebung löst bei Analysten Optimismus aus, die glauben, dass dies den Beginn einer Abkehr von Bärenmarkttrends signalisieren könnte. Der Indikator, der auf einer Kombination wichtiger Kennzahlen basiert, darunter das MVRV-Verhältnis, NUPL und ein Vergleich der SOPR-Verhältnisse langfristiger und kurzfristiger Inhaber, wird von Branchenexperten genau beobachtet.

Laut Julio Moreno, Forschungsleiter von CryptoQuant, deutet diese Veränderung oft darauf hin, dass die schlimmste Phase einer Korrektur vorbei ist und die Marktstruktur beginnt, sich zu erholen. Diese Verschiebung erfolgte insbesondere, als Bitcoin über 80.000 US-Dollar gehandelt wurde, was einer deutlichen Erholung von etwa 35 % gegenüber seinem Februar-Tief von 60.000 US-Dollar entspricht. Analysten werden jedoch davor gewarnt, schon jetzt von einem bestätigten Bullenmarkt zu sprechen, da sie auf eine weitere Bestätigung warten.

Das letzte Mal, dass der Indikator einen bestätigten grünen Wert anzeigte, war zwischen März 2023 und August 2024, als Bitcoin einen erheblichen Anstieg von rund 20.000 US-Dollar auf ein Allzeithoch von über 73.000 US-Dollar erlebte. Mati Greenspan, Gründer von Quantum Economics, betrachtet den Indikator eher als Instrument zur Identifizierung von Regimewechseln als zur Vorhersage genauer Marktbewegungen. Er weist darauf hin, dass der Indikator in der Vergangenheit hilfreich war, um zu bestimmen, wann Bitcoin kein Bärenmarktverhalten mehr zeigt, aber anhaltende Nachfrage, Liquidität und Preisakzeptanz auf höheren Niveaus sind immer noch notwendig, um das Signal zu bestätigen.

Moreno hat mehrere sekundäre Indikatoren hervorgehoben, die auf eine Erschöpfung der aktuellen Marktsituation hindeuten, und betont, dass Bitcoin die Widerstandsmarke von 82.000 US-Dollar durchbrechen muss, die mehrere Versuche einer Erholung abgelehnt hat, um das Signal durch Preisbewegungen zu bestätigen. Die Idee eines Regimewechsels wird dadurch unterstützt, dass es im April zu einer erheblichen institutionellen Akkumulation kam, wobei die ETF-Zuflüsse in Spot-Bitcoin-Produkte 2,44 Milliarden US-Dollar erreichten, die stärkste Akkumulation in einem Monat seit Oktober 2025.

Darüber hinaus liegt das RHODL-Verhältnis mit derzeit 4,5 auf dem dritthöchsten Wert in der Geschichte von Bitcoin, wobei vergleichbare frühere Werte nur bei den Tiefstständen der Zyklen 2015 und 2022 zu verzeichnen waren. Arthur Hayes, CIO von Maelstrom, hat argumentiert, dass Bitcoin möglicherweise bereits zu Beginn des Jahres 2026 seinen Zyklustiefpunkt bei 60.000 US-Dollar erreicht hat und 90.000 US-Dollar als kritische Schwelle identifiziert hat, jenseits derer jede Rallye explosiv werden und möglicherweise das bisherige Allzeithoch von 126.000 US-Dollar erreichen könnte. Unterdessen glaubt Lacie Zhang, Analyst bei Bitget Wallet, dass Bitcoin vor einem möglichen Ausbruch in Richtung 85.000 bis 90.000 US-Dollar steht, angetrieben durch starke institutionelle Unterstützung und anhaltende ETF-Zuflüsse.

Die Aussichten für Bitcoin verbessern sich, da der wichtigste Marktindikator ausgesprochen optimistisch wird.