Cryptonews

Brasilien verbietet die Abwicklung von Kryptowährungen in regulierten eFX-Zahlungssystemen

Source
CryptoNewsTrend
Published
Brasilien verbietet die Abwicklung von Kryptowährungen in regulierten eFX-Zahlungssystemen

Inhaltsverzeichnis Brasilien hat die Verwendung virtueller Vermögenswerte für die Abwicklung innerhalb seiner regulierten Devisenzahlungsinfrastruktur verboten und damit die Aufsicht über grenzüberschreitende Transaktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen gestärkt. Die Banco Central do Brasil hat die Resolution BCB Nr. 561 veröffentlicht, mit der die Richtlinien für internationale Zahlungsdienstleister überarbeitet werden. Nach diesen aktualisierten Bestimmungen sind Kryptowährungen und Stablecoins nun von der Abwicklung von Transaktionen über überwachte Zahlungskanäle ausgeschlossen. Nach Angaben der Banco Central do Brasil müssen eFX-Dienstleister bei der Abwicklung von Zahlungen mit internationalen Gegenparteien Devisentransaktionen durchführen. Alternativ können sie Bewegungen über nicht in Brasilien ansässige Realkonten nutzen, wie dies in der überarbeiteten Verordnung zulässig ist. Der Beschluss verbietet ausdrücklich die Verwendung virtueller Vermögenswerte für diese Zahlungs- und Empfangsaktivitäten. Diese Verordnung regelt autorisierte internationale Zahlungen und Überweisungen, die im Rahmen der brasilianischen Devisenregulierungsstruktur durchgeführt werden. Es wirkt sich auf Unternehmen aus, die im offiziellen eFX-Ökosystem tätig sind. Dienstleistern ist es innerhalb dieses überwachten Rahmens untersagt, Kryptowährungen oder Stablecoins als Abwicklungsinstrumente zu nutzen. Die Richtlinie stellt kein umfassendes Verbot von Kryptowährungsaktivitäten im Land dar. Kryptotransfers bleiben außerhalb der vorgesehenen eFX-Infrastruktur zulässig. Vielmehr hat die Zentralbank einen regulierten Weg für die Abwicklung virtueller Vermögenswerte abgeschafft. Der Beschluss legt Übergangsregelungen für Unternehmen fest, die noch nicht im Register der autorisierten eFX-Anbieter eingetragen sind. Diese Unternehmen können ihren Betrieb aufrechterhalten und gleichzeitig die Genehmigung der Zentralbank einholen. Sie müssen Genehmigungsanträge bis zum Stichtag 31. Mai 2027 einreichen. Während dieser Übergangsphase müssen diese Unternehmen identische Abwicklungsanforderungen einhalten. Ihre Transaktionsabwicklung muss auf Devisentransaktionen oder realen Kontobewegungen von Gebietsfremden basieren. Virtuelle Vermögenswerte bleiben auch während der Vorabgenehmigungsfrist verboten. Brasilien ist bestrebt, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr innerhalb einer regulierten Finanzinfrastruktur aufrechtzuerhalten. Die Verordnung bietet der Zentralbank erweiterte Möglichkeiten zur Überwachung der Zahlungsströme. Es schränkt die Anwendung privater Kryptowährungsabrechnungen innerhalb autorisierter internationaler Transferdienste ein. Brasilien hat die Aufsicht über Kryptowährungen gestärkt, da Stablecoins eine wichtigere Rolle in der inländischen Finanzaktivität einnehmen. Im November 2025 haben die Regulierungsbehörden virtuelle Vermögenswerte in den Finanz- und Devisenregulierungsrahmen aufgenommen. Mit diesen Bestimmungen wurden Lizenzanforderungen für Anbieter virtueller Vermögenswerte festgelegt. Die Zentralbank hat Stablecoin-Aktivitäten mit Problemen im Zusammenhang mit der Einhaltung von Steuervorschriften, Anfälligkeiten für Geldwäsche und der Transparenz der Reserven in Verbindung gebracht. Die Behörden haben Token untersucht, die außerhalb der brasilianischen Regulierungsgerichtsbarkeit erstellt wurden. Infolgedessen können bestimmte Stablecoins auf dem lokalen Markt strengen Beschränkungen unterliegen. Das jüngste eFX-Verbot stärkt Brasiliens umfassendere Initiative für eine überwachte Krypto-Zahlungsinfrastruktur. Es schützt auch das Devisensystem vor unregulierten Abwicklungsmechanismen. Brasilien legt klarer definierte Grenzen zwischen der Nutzung von Kryptowährungen und der regulierten Zahlungsinfrastruktur fest.

Brasilien verbietet die Abwicklung von Kryptowährungen in regulierten eFX-Zahlungssystemen