Britische Behörden starten überraschendes Vorgehen gegen geheime Operationen mit digitalen Vermögenswerten

Da die Aufsicht über den Kryptowährungsmarkt im Vereinigten Königreich verschärft wird, hat die Financial Transactions Authority (FCA) ihre erste umfassende Operation gegen illegale Peer-to-Peer-Kryptotransaktionen (P2P) durchgeführt. Die Agentur gab bekannt, dass sie gemeinsame Razzien an acht verschiedenen Orten in ganz London durchgeführt habe.
Die FCA führte die Operation in Zusammenarbeit mit HM Revenue & Customs und der South West Regional Organized Crime Unit durch. Bei Inspektionen an verdächtigen Adressen wurden Hinweise auf illegale Aktivitäten entdeckt, und die beteiligten Personen und Unternehmen wurden offiziell aufgefordert, ihre Geschäftstätigkeit einzustellen. Berichten zufolge stützen die gesammelten Beweise mehrere laufende strafrechtliche Ermittlungen. Beim Peer-to-Peer-Kryptohandel handeln Benutzer direkt miteinander und nicht über eine zentrale Börse. Laut FCA ist jedoch eine Registrierung erforderlich, damit solche Aktivitäten rechtmäßig durchgeführt werden können. Die Agentur betonte, dass es im Vereinigten Königreich derzeit keine registrierten P2P-Krypto-Handelsplattformen oder einzelnen Anbieter gebe.
Steve Smart, ein FCA-Beamter, erklärte, dass Personen, die hinter den Kulissen agieren, illegale Aktivitäten betreiben und das Risiko von Finanzkriminalität erhöhen. Ebenso haben Strafverfolgungsbehörden darauf hingewiesen, dass solche Operationen zur Geldwäsche und für illegale Geldtransfers genutzt werden können. Experten sagen, dass dieser Schritt Teil der Strategie der FCA ist, die Aufsicht über Kryptowährungen auszuweiten. Während im Land voraussichtlich bis 2027 umfassende Kryptovorschriften in Kraft treten werden, sind bestehende Regeln, insbesondere Verpflichtungen zur Bekämpfung der Geldwäsche, bereits in Kraft.
*Dies ist keine Anlageberatung.