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Britische Parlamentarier drängen auf Gesundheitspartnerschaft, die Beziehungen zum Datenanalyseunternehmen Palantir abzubrechen

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Britische Parlamentarier drängen auf Gesundheitspartnerschaft, die Beziehungen zum Datenanalyseunternehmen Palantir abzubrechen

Inhaltsverzeichnis Der britische Gesetzgeber hat die zunehmende Präsenz von Palantir bei Operationen der britischen Regierung scharf gerügt und seine Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass die Abhängigkeit vom amerikanischen Datenanalyseunternehmen Schwachstellen im Zusammenhang mit sensiblen öffentlichen Informationen schafft. Palantir Technologies Inc., PLTR Am Mittwoch veröffentlichte das Commons Science, Innovation and Technology Committee eine umfassende 70-seitige Bewertung, in der Palantir als besorgniserregende Fallstudie übermäßiger Abhängigkeit von einer begrenzten Gruppe amerikanischer Technologieanbieter hervorgehoben wurde. Das Gutachten bezeichnete diese Abhängigkeit als „inakzeptablen Schwachpunkt“. Die Aktien von Palantir (PLTR) erregten nach Veröffentlichung des Parlamentsberichts Aufmerksamkeit, da die Marktteilnehmer mögliche Auswirkungen der zunehmenden politischen Opposition in einem strategisch wichtigen Überseemarkt beobachteten. Im Mittelpunkt der Bedenken des Ausschusses steht Palantirs siebenjähriger National Health Service-Vertrag im Wert von 330 Millionen Pfund. Die im Jahr 2023 unterzeichnete Vereinbarung zielt darauf ab, Gesundheitsinformationen aus dem gesamten NHS in einem einheitlichen System zu konsolidieren, das es Medizinern ermöglicht, fundiertere und zeitnahe Entscheidungen zu treffen. Laut NHS-Beamten hat die Partnerschaft „enorme Vorteile für die Patienten“ gebracht, darunter eine beschleunigte Krebserkennung und die Behandlung Tausender zusätzlicher Patienten pro Monat. Trotz dieser gemeldeten Vorteile drängt der Parlamentsausschuss die Regierung dazu, eine vertragliche Ausstiegsklausel in Anspruch zu nehmen, die im Jahr 2027 verfügbar sein wird. Die Empfehlung umfasst den Übergang zu einer in Großbritannien ansässigen Lösung oder die Entwicklung einer internen Fähigkeit. Über technische Überlegungen hinaus äußerten die Abgeordneten Bedenken hinsichtlich Aspekten von Palantirs Profil und Führung. Die Bewertung bezog sich auf die Beziehungen des Mitbegründers Peter Thiel zu Donald Trump und seine frühere Kritik an öffentlichen Gesundheitssystemen. Darüber hinaus erwähnte der Bericht Palantirs Verträge zur Bereitstellung von Technologie für amerikanische Verteidigungs- und Einwanderungsbehörden. Das Komitee kam zu dem Schluss, dass diese Faktoren ein „klares Missverhältnis zu den britischen Werten“ darstellen und warnte davor, dass die Ziele der digitalen Modernisierung Großbritanniens „jederzeit durch eine außerhalb unserer Grenzen getroffene Entscheidung zunichte gemacht werden könnten“. Die Vorsitzende des Ausschusses, Dame Chi Onwurah, erklärte, dass das Vereinigte Königreich einer ernsthaften Bedrohung ausgesetzt sei und plädierte für technologische Unabhängigkeit in wichtigen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Louis Mosley, der britische Vorstandsvorsitzende von Palantir, reagierte schnell auf die Kritik. In einem BBC-Radiointerview stellte er fest, dass das Komitee selbst die positive Leistung des NHS-Vertrags anerkannt und Kündigungsaufrufe „offen gesagt unverantwortlich“ gemacht habe. Mosley betonte, dass Palantir die Vereinbarung durch ein transparentes, wettbewerbsorientiertes Beschaffungsverfahren gesichert habe und dass die Datenverwaltung des NHS vollständig beim Gesundheitsdienst bleibe. Foxglove, eine britische Interessenvertretung, die sich aktiv gegen die NHS-Beteiligung von Palantir ausgesprochen hat, lobte die Ergebnisse des Parlaments und forderte die vollständige Vertragskündigung. In der Bewertung des Ausschusses wurden auch umfassendere digitale Initiativen der Regierung kritisiert und das jährliche Einsparziel der Regierung in Höhe von 45 Milliarden Pfund durch die Digitalisierung als „besorgniserregend optimistisch“ bezeichnet. Zu den weiteren Empfehlungen gehörte die Benennung eines Ministers auf Kabinettsebene, der speziell für die Überwachung der Bemühungen um die digitale Transformation zuständig ist. Das Gesundheits- und Sozialministerium der britischen Regierung hatte zum Zeitpunkt der Drucklegung keine Stellungnahme zu dem Bericht abgegeben.

Britische Parlamentarier drängen auf Gesundheitspartnerschaft, die Beziehungen zum Datenanalyseunternehmen Palantir abzubrechen