Eine bekannte Bank prognostiziert, dass die beliebteste Kryptowährung der Welt bis zum Ende des Jahrzehnts auf die atemberaubende Marke von einer halben Million Dollar steigen wird.

Ethereum könnte Bitcoin in den nächsten vier Jahren deutlich übertreffen – zumindest laut einer der optimistischsten Prognosen, die es im traditionellen Bankwesen gibt. Das ist die Ansicht von Geoff Kendrick, Global Head of Digital Assets Research bei Standard Chartered, der die Prognose kürzlich in einem Podcast dargelegt hat.
Der potenzielle Gewinn von Ethereum übersteigt den von Bitcoin
Während Bitcoin die größere Schlagzeile einnimmt, spricht die Rechnung tatsächlich für Ethereum. Kendricks Basisszenario geht davon aus, dass Bitcoin bis 2030 bei 500.000 US-Dollar liegen wird – etwa das 7,5-fache seines aktuellen Preises von 66.400 US-Dollar.
Ethereum, das bei 2.034 US-Dollar liegt, müsste 40.000 US-Dollar erreichen, um sein Ziel zu erreichen. Das entspricht etwa dem 20-fachen des aktuellen Wertes. Mit anderen Worten: Wenn die Prognose zutrifft, würden Ethereum-Inhaber im Vergleich zu Bitcoin-Investoren eine fast dreimal so hohe relative Rendite erzielen.
Kendrick bezeichnete das Verhältnis von $ETH/$BTC als einen zu beobachtenden Indikator. Dieses Verhältnis liegt derzeit bei etwa 0,03. Seiner Prognose zufolge steigt der Wert in naher Zukunft auf 0,04, was ein Signal dafür ist, dass Ethereum relativ gesehen gegenüber Bitcoin an Boden gewinnen wird.
Er bot auch einen unmittelbareren Kontrollpunkt an: Wenn Bitcoin bis Ende 2026 wieder auf 100.000 US-Dollar steigt, sollte Ethereum bei etwa 4.000 US-Dollar gehandelt werden. Das würde einem Gewinn von etwa 50 % für Bitcoin und 95 % für Ethereum gegenüber dem aktuellen Stand beider Vermögenswerte entsprechen.
Globaler Leiter der Digital Assets Research bei Standard Chartered:
„Bis 2030 habe ich 500.000 US-Dollar an Bitcoin und bis 2030 40.000 US-Dollar an Ethereum – eine enorme Outperformance.“
Von hier aus ist das etwa das 20-fache von $ETH. pic.twitter.com/p7dFwPrTzG
– Milk Road (@MilkRoad) 1. April 2026
Banken entscheiden sich zuerst für Ethereum
Ein Grund, warum Kendrick an den Aufwärtstrend von Ethereum glaubt, ist, dass sich der Finanzsektor der Blockchain-Revolution angeschlossen hat.
Aus Kendricks Sicht beginnen große Vermögensverwaltungsfirmen und Banken ihre Blockchain-Projekte in der Regel mit der Entwicklung von Produkten auf Basis von Ethereum, da Ethereum für seine Sicherheit und Zuverlässigkeit bekannt ist.
Beispielsweise begann BlackRock zunächst mit der Entwicklung von Blockchain-Produkten mithilfe von Ethereum, bevor es sich in andere Blockchain-Netzwerke wagte.
BTCUSD wird auf dem 24-Stunden-Chart bei 66.733 $ gehandelt: TradingView
Kendrick argumentiert, dass dieses Muster Ethereum einen dauerhaften Vorteil verschafft. Da immer mehr Institutionen diesem Schema folgen, könnte die Nachfrage nach dem Netzwerk bis zum Ende des Jahrzehnts stetig steigen.
Er beschrieb dies als die „erste Phase“ der realen Einführung, die sich hauptsächlich auf Ethereum abspielt, auch wenn sich die Aktivität schließlich auf konkurrierende Blockchains ausweitet.
Netzwerknutzung als Preistreiber angesehen
Über die institutionelle Akzeptanz hinaus wies Kendrick darauf hin, dass die reine Netzwerkaktivität ein Schlüsselfaktor für seine Preisaussichten sei. Steigende Transaktionsgebühren für Ethereum-basierte Anwendungen gelten als Gradmesser für die Nachfrage.
Da Stablecoins, dezentrale Finanzen und tokenisierte reale Vermögenswerte im Netzwerk weiter wachsen, könnte diese erhöhte Nutzung den Wert des Tokens in die Höhe treiben.
Die Prognose wurde während eines Interviews im Milk Road-Podcast mit Moderator John Gillen geteilt.
Standard Chartered hat keine formelle Forschungsnotiz zu diesen spezifischen Zahlen öffentlich veröffentlicht, aber Kendricks Kommentare erregten nach dem Erscheinen große Aufmerksamkeit in der gesamten Krypto-Community.
Ausgewähltes Bild von Meta, Diagramm von TradingView