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Chainlink schließt Compliance-Initiative mit der Währungsbehörde der Bermudas ab

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Chainlink schließt Compliance-Initiative mit der Währungsbehörde der Bermudas ab

Chainlink hat mit der Bermuda Monetary Authority ein Pilotprojekt abgeschlossen, um digitale Vermögenswerte mithilfe von Blockchain-Tools in Echtzeit zu überwachen.

Das Projekt integrierte CCIP, Proof of Reserve und Secure Mint, um mehrere Ketten zu überwachen, Sicherheiten zu überprüfen und die Ausgabe von Token zu kontrollieren.

Bermuda plant, das System in späteren Phasen durch eine Aufsicht über mehrere Gerichtsbarkeiten und eine stärkere institutionelle Beteiligung zu erweitern.

Die Bermuda Monetary Authority hat zusammen mit Chainlink ein Pilotprojekt abgeschlossen, um regulatorische Anforderungen direkt in die Infrastruktur für digitale Vermögenswerte einzubetten und deren automatische Durchsetzung in Echtzeit zu ermöglichen. Die Initiative mit dem Namen „Embedded Supervision Solution“ wird die Arbeitsweise der Regulierungsbehörden verändern und ihre Abhängigkeit von manuellen nachträglichen Überprüfungen beseitigen.

Das Programm brachte vier Organisationen zusammen: Chainlink, Hacken, Apex Group und Bluprint. Jeder von ihnen steuerte eine spezifische Technologie bei, um ein Compliance-System aufzubauen, das in die tatsächliche Funktionsweise von Blockchain-Netzwerken integriert ist. Das Hauptziel bestand darin, zu zeigen, dass regulatorische Kontrollen präventiv wirken können, bevor eine Transaktion abgeschlossen ist, anstatt erst dann einzugreifen, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.

Chainlink: Überwachung in der Kette, Durchsetzung in Echtzeit

Chainlink stellte während des Tests mehrere Komponenten seiner Plattform bereit. Die Automated Compliance Engine ermöglichte eine kontinuierliche Asset-Überwachung durch ihre On-Chain-Durchsetzungsinfrastruktur. Das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) erweiterte diese Überwachungsfunktion gleichzeitig auf verschiedene Blockchains. Proof of Reserve nutzte dezentrale Oracle-Netzwerke zur Überprüfung von Off-Chain-Sicherheiten, während Secure Mint die Ausgabe neuer Token blockierte, wenn die Reserveparameter nicht erfüllt wurden.

Ishan Vishnoi, Vice President of Operations bei Chainlink Labs, betonte, dass die Initiative „deutlich zeigt, wie die Plattform eine programmierbare Richtlinienebene ermöglicht, die Compliance direkt in die Infrastruktur digitaler Assets integriert.“

Bermuda als Referenzmodell

Die Gruppe bestätigte, dass sie weiterhin mit der Währungsbehörde an einer schrittweisen Einführung zusammenarbeiten wird. Zukünftig sieht der Plan die Einbeziehung multijurisdiktionaler Durchsetzungsmechanismen und eine stärkere Beteiligung institutioneller Akteure vor. Wenn das Modell wie erwartet skaliert, könnte sich Bermuda als Referenzpunkt für die Integration der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in die Blockchain-Infrastruktur etablieren.

Chainlink schließt Compliance-Initiative mit der Währungsbehörde der Bermudas ab