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Clarity Act stößt auf Stau im Senat – nur noch sieben Wochen

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Clarity Act stößt auf Stau im Senat – nur noch sieben Wochen

Das Zeitfenster für den Clarity Act ist gerade deutlich kleiner geworden. Der Senat ging diese Woche in die Pause, ohne sein Versöhnungspaket abzuschließen. Es wird durch einen Streit über einen Anti-Waffen-Entschädigungsfonds des DOJ ins Stocken geraten. Dieser vorzeitige Abgang komprimiert einen ohnehin schon engen Gesetzgebungskalender und drängt den Digital Asset Market Clarity Act in direkte Konkurrenz zur Versöhnung.

CLARITY-Gesetz jetzt im Stau im Senat Beim CLARITY-Gesetz könnte es zu Verzögerungen kommen, da der Senat vor der Pause im August unter Termindruck gerät. Die Journalistin Eleanor Terrett sagte, dass die Gesetzgeber jetzt nur noch vier Arbeitswochen im Juni und drei im Juli haben, um wichtige Gesetze zu verabschieden. Die… pic.twitter.com/k0qMgknXsa

– BSCN (@BSCNews) 22. Mai 2026

FISA-Neuzulassung und ein neu vom Repräsentantenhaus verabschiedetes Wohnungsbaugesetz. Die heutigen Nachrichten zur Kryptoregulierung stellen für eine Branche, die bisher vorsichtig optimistisch war, einen unangenehmen Realitätscheck dar. Bis zur Augustpause verbleiben noch sieben Arbeitswochen. Das ist alles, was dem Clarity Act im Jahr 2026 noch bleibt.

Wie der Senatskalender zusammenbrach

Mehrheitsführer Thune teilte den Senatoren diese Woche mit, dass die Kammer bis Juni nach Hause gehen werde. Damit bleibt der Versöhnungsentwurf unvollendet. Das Repräsentantenhaus wird voraussichtlich folgen. Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett äußerte sich direkt zu den Auswirkungen. „Die Realität, ob der Senat unter Zeitdruck und konkurrierenden Prioritäten zwei wichtige Gesetze durchsetzen kann, beginnt sich abzuzeichnen“, schrieb sie. „Es stellt sich jetzt die Frage, ob man unweigerlich in den Juli abrutscht.“

Die Rechnung ist krass. Vier Arbeitswochen im Juni. Drei im Juli. Dann Augustpause. Vor diesem Hintergrund muss der Senat eine Versöhnung genehmigen. Darüber hinaus müssen sie sich um die Erneuerung des FISA kümmern, sich mit der Wohnungsbaugesetzgebung befassen und Zeit für den Digital Asset Market Clarity Act finden. Und das alles unter Einhaltung einer Filibuster-Grenze, die 60 Stimmen erfordert.

Wo der Clarity Act tatsächlich steht

Das Fundament des Gesetzentwurfs bleibt solide. Der Bankenausschuss des Senats brachte den Clarity Act am 14. Mai mit 15 zu 9 Stimmen voran. Ein parteiübergreifendes Ergebnis, das echte Dynamik demonstrierte. Die Gesetzgebung zieht klare Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der CFTC. Dadurch wird eine Taxonomie digitaler Vermögenswerte geschaffen, die Wertpapiere von Rohstoffen unterscheidet. Es legt Registrierungsstandards für Börsen und Broker fest und beinhaltet sinnvolle Verbraucherschutzmaßnahmen.

Allerdings könnten mehrere ungelöste Probleme die Überlegungen zum Boden noch weiter verlangsamen. Ethische Bestimmungen zum Umgang mit Interessenkonflikten von Regierungsbeamten sind weiterhin ungeklärt. Der BRCA-Entwicklerschutz, der während der Ausschussverhandlungen aufgehoben wurde, muss vor einer Abstimmung im Plenum gelöst werden. Zusammenführung des Textes des Bankenausschusses mit dem CFTC-bezogenen Teil des Landwirtschaftsausschusses des Senats in einem einheitlichen Gesetzentwurf. Dies fügt einen weiteren Verfahrensschritt hinzu, bevor eine Abstimmung stattfinden kann.

Ein enger werdendes Zeitfenster mit echten Konsequenzen

Für Anleger verlängert die Verzögerung die regulatorische Unsicherheit mindestens bis Ende 2026. Institutionelles Kapital, das sich auf der Grundlage regulatorischer Klarheit auf den Einsatz vorbereitet hatte, sieht sich nun wieder einer abwartenden Haltung gegenüber. Anhaltende Unklarheiten korrelieren historisch mit einer unterdrückten Altcoin-Leistung und einer verringerten On-Chain-Aktivität von in den USA ansässigen Teilnehmern.

Für Entwickler ist jeder Monat der Verzögerung ein weiterer Monat, in dem aufgrund rechtlicher Unklarheiten oder im Ausland gebaut wird. Die sicheren DeFi-Hafen und Entwicklerschutzbestimmungen des Clarity Act sind die Bestimmungen, die für die weltweite Wettbewerbsposition des US-amerikanischen Blockchain-Ökosystems am wichtigsten sind. Miss August und das nächste realistische Fenster öffnet sich im Jahr 2027. Die Branche weiß es. Der Senat weiß es. Ob dieses gemeinsame Verständnis innerhalb von sieben Wochen in die Tat umgesetzt wird, ist die entscheidende Frage der Kryptoregulierung im Jahr 2026.

Clarity Act stößt auf Stau im Senat – nur noch sieben Wochen