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Clarity Act-Nachrichten heute: Banken und Kryptowährungen einigen sich auf einen Deal, aber Deaton sagt, dass sich das Zeitfenster für den Abschluss schnell schließt

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cryptonewstrend.com
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Clarity Act-Nachrichten heute: Banken und Kryptowährungen einigen sich auf einen Deal, aber Deaton sagt, dass sich das Zeitfenster für den Abschluss schnell schließt

Jüngsten Berichten zufolge haben sich Banken und Kryptofirmen auf einen Deal für das Bitcoin-Marktstrukturgesetz geeinigt. Eine offizielle Ankündigung wird für diese Woche erwartet. Der CLARITY Act war seit Januar in der Schwebe darüber, ob Kryptoplattformen Renditen auf Stablecoins bieten könnten, aber dieses Problem scheint nun gelöst zu sein.

John E. Deaton hat jedoch davor gewarnt, dass der CLARITY Act zusammenbrechen könnte, wenn er nicht bald verabschiedet wird.

„Es wird sterben … Innovation wird hier möglicherweise sterben“, sagte Deaton kürzlich in einem Interview und betonte, dass die Zeit davonläuft, da sich der politische Fokus auf die Zwischenwahlen 2026 zu verlagern beginnt.

Warum der CLARITY Act ins Stocken geraten könnte

Laut Deaton ist die größte Bedrohung nicht die Opposition, sondern das Timing. Sobald der Sommer kommt, dürfte der Wahlkampf in Washington dominieren und wenig Spielraum für komplexe Gesetze wie die Regulierung von Kryptowährungen lassen.

„Wenn wir in die Sommermonate kommen, wird es wahrscheinlich nicht passieren“, sagte er und wies darauf hin, dass die Gesetzgeber eher mit Kampagnen als mit politischen Entscheidungen beschäftigt sein werden.

Dies schafft in den nächsten Wochen ein enges Zeitfenster für Fortschritte, bevor der Kongress vor der Pause im August langsamer wird.

Zwischenprüfungen könnten alles verändern

Deaton warnte außerdem, dass die Wahlergebnisse die gesamte Regulierungslandschaft verändern könnten. Wenn die Demokraten die Kontrolle erlangen, könnte Elizabeth Warren den Bankenausschuss des Senats leiten.

Er argumentiert, dass unter ihrer Führung der Ansatz eher zu einer strengeren Durchsetzung als zu innovationsfreundlichen Regeln tendieren würde, was eine Verabschiedung des CLARITY Act unwahrscheinlich mache.

Angesichts der begrenzten Zeit und des zunehmenden politischen Drucks könnten die kommenden Wochen darüber entscheiden, ob die USA eine klare Kryptoregulierung erhalten oder ob die Bemühungen ganz nachlassen.

Unterdessen sinken die Chancen auf eine Verabschiedung des CLARITY Acts, wobei Polymarket im April nun eine Quote von 60 % angibt, gegenüber 82 % im Februar, was zeigt, dass das Vertrauen in den Gesetzentwurf allmählich nachlässt.