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Der CLARITY Act wird im Mai „fertig“ sein, sagt Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital

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cryptonewstrend.com
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Der CLARITY Act wird im Mai „fertig“ sein, sagt Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital

Inhaltsverzeichnis Der CLARITY Act ist nach wie vor einer der am meisten beobachteten Gesetze im Kryptobereich. Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital, sagte, der Gesetzentwurf werde voraussichtlich im Mai fertiggestellt. Er erwartet, dass Präsident Trump das Gesetz im Juni unterzeichnet. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, der US-Kryptoindustrie einen klareren Regulierungsrahmen zu geben. Seine Verabschiedung könnte die amerikanischen Finanzmärkte für über 5,5 Milliarden Menschen weltweit öffnen, die derzeit keinen Zugang haben. Novogratz teilte seine Ansichten während eines Podcasts mit dem Gründer von SkyBridge Capital, Anthony Scaramucci. Er sagte, der Gesetzentwurf werde in der ersten Maiwoche dem Ausschuss vorgelegt. Er fügte hinzu, dass es kurz darauf von Präsident Trump unterzeichnet werden würde. Seine Kommentare kamen nach einer enttäuschenden Woche für die Branche. Der Bankenausschuss des Senats hat keine Anhörung zur Preiserhöhung anberaumt, wie viele erwartet hatten. Der CEO betonte die breite politische Anziehungskraft des Gesetzentwurfs. Er sagte, es sei „äußerst wichtig“, dass sowohl Demokraten als auch Republikaner es durchziehen. Diese parteiübergreifende Unterstützung war ein beständiges Gesprächsthema unter Branchenvertretern. Diese Unterstützung hat sich jedoch noch nicht in einem klaren gesetzgeberischen Weg für die Zukunft niedergeschlagen. Der CLARITY Act wurde im Juli 2025 mit Unterstützung beider Parteien vom Repräsentantenhaus verabschiedet. Doch anhaltende Streitigkeiten haben den Fortschritt im Senat verlangsamt. Ein großer Knackpunkt sind die Stablecoin-Renditen. Der Bankensektor hat Bedenken geäußert, dass solche Renditen seine Wettbewerbsposition auf dem Markt beeinträchtigen könnten. US-Senatorin Cynthia Lummis gab am 10. April eine deutliche Warnung heraus. Sie schrieb auf X: „Dies ist unsere letzte Chance, den Clarity Act bis mindestens 2030 zu verabschieden. Wir können es uns nicht leisten, Amerikas finanzielle Zukunft aufzugeben.“ Ihre Erklärung erhöhte die Dringlichkeit des ohnehin schon unter Druck stehenden Gesetzgebungskalenders bis Mai. Alex Thorn, Leiter der unternehmensweiten Forschung bei Galaxy Digital, bot eine maßvollere Sichtweise. Er bezifferte die aktuelle Wahrscheinlichkeit, dass das CLARITY Act im Jahr 2026 verabschiedet wird, auf 50 %. Thorn teilte diese Schätzung Anfang der Woche in einem X-Beitrag mit. Er veröffentlichte außerdem einen detaillierten Forschungsbericht, in dem er die damit verbundenen gesetzgeberischen Risiken darlegte. Thorn hatte damit gerechnet, dass der Ausschuss für Banken, Wohnungswesen und Stadtangelegenheiten des Senats eine Anhörung zur Preiserhöhung ankündigen würde. Diese Ankündigung wurde für die letzte Aprilwoche erwartet. Es geschah nicht wie erwartet. Er warnte davor, dass die Chancen auf eine Verabschiedung stark sinken würden, wenn der Markup-Prozess über Mitte Mai hinausgeht. Novogratz wies unterdessen auf die umfassenderen wirtschaftlichen Argumente für die Gesetzgebung hin. Er wies darauf hin, dass große Institutionen wie SpaceX und Google tokenisiert und an globale Investoren verkauft werden könnten. Er sagte auch, dass eine Krypto-Wallet auf einem Smartphone es Menschen in Ländern wie Bhutan, Botswana, Bolivien und Paraguay ermöglichen würde, an der US-Wirtschaft teilzunehmen. Diese Vision sei für den Zweck des Gesetzentwurfs von zentraler Bedeutung, argumentierte er. Der CLARITY Act hat über den Kryptomarkt hinaus Gewicht. Eine Reihe von Unternehmen verließen während der Biden-Regierung die USA aufgrund regulatorischer Unsicherheit. Klarere Regeln könnten diese Unternehmen zurückbringen und neue anlocken. Ob der Kongress rechtzeitig handelt, bleibt die zentrale Frage im Mai.