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Die Uhr beginnt zu ticken: Für digitale Vermögenswerte droht eine viermonatige Regulierungsfrist

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Die Uhr beginnt zu ticken: Für digitale Vermögenswerte droht eine viermonatige Regulierungsfrist

Es wurde ein historischer Schritt getan, der die Welt der Kryptowährung und der Finanztechnologie aufrütteln wird. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine neue Durchführungsverordnung mit dem Titel „Integration von Finanztechnologieinnovationen in den Regulierungsrahmen“.

Die Durchführungsverordnung gibt sechs Bundesfinanzaufsichtsbehörden in den USA 90 Tage Zeit, um die Fintech-Regeln vollständig zu überarbeiten, und legt gleichzeitig einen 120-Tage-Zeitrahmen fest, innerhalb dessen die unabhängige Fed erwägen kann, Kryptofirmen direkten Zugang zu Zahlungskanälen und Hauptkonten der Reservebanken zu gewähren. Diese Entscheidung wird als wichtiger Wendepunkt im rechtlichen und bürokratischen Kampf interpretiert, den Persönlichkeiten wie Caitlyn Long, die Gründerin der Custodia Bank, seit Jahren gegen die FED führen. Bekanntlich hatte Custodia, die den Status einer vollwertigen Reservebank hat, einen Antrag auf ein FED-Masterkonto gestellt, der jedoch abgelehnt wurde, und anschließend erfolglos gegen die FED verklagt.

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Mit diesem Schritt von Trump ist der Weg für riesige Krypto-Plattformen wie Kraken, Coinbase und Robinhood geebnet, an einem Tisch mit traditionellen Bankengiganten wie JP Morgan zu sitzen und sich direkt mit dem FED-Zahlungsnetzwerk zu verbinden. In einer Sendung, in der er sich zu dem Thema äußerte, erklärte der renommierte Investor und Vorstandsmitglied Mike Alfred, dass diese Entscheidung die Legitimität von Kryptowährungen bestätige. Alfred argumentierte, dass traditionelle internationale Geldtransfer- und Bankmodelle vor einem großen Wandel stünden, und sagte:

„Vor einem Jahrhundert galten Aktien als die ungezogenen Kinder der Finanzwelt, und Herren kauften nur Anleihen. Heute gelten Aktien im Vergleich zu Kryptowährungen als sicherer Hafen. In 50 Jahren wird es ganz klar sein, dass Kryptowährungen auch eine normale Anlageklasse sind, die nicht ausgeschlossen werden sollte.“

Alfred wies auch darauf hin, dass die Trump-Regierung und das US-Finanzministerium Stablecoins als „Waffe der Hyperdollarisierung“ betrachteten. Er erklärte, dass Unternehmen wie Tether (USDT) zu einer Zeit, in der souveräne Staaten versuchten, ihre Abhängigkeit vom Dollar zu reduzieren, zu einem der größten Käufer von US-Anleihen wurden und die globale Dominanz des Dollars stärkten.

*Dies ist keine Anlageberatung.

Die Uhr beginnt zu ticken: Für digitale Vermögenswerte droht eine viermonatige Regulierungsfrist