Coinbase wurde von Crypto Whale wegen DAI-Diebstahls im Wert von 55 Millionen US-Dollar verklagt

Inhaltsverzeichnis Eine große Kryptowährungsbörse verteidigt sich vor Gericht, nachdem sie digitale Vermögenswerte im Zusammenhang mit einem massiven DAI-Diebstahl eingefroren hat. Die Klage betrifft einen namentlich nicht genannten Investor, der durch ein ausgeklügeltes Phishing-Programm rund 55 Millionen US-Dollar verloren hat. Coinbase hat die umstrittenen Gelder gesperrt, besteht jedoch auf einer gerichtlichen Genehmigung, bevor es sie an den Kläger weitergibt. Die Person, die hinter der Klage stand, leitete unter dem Pseudonym D.B. ein Gerichtsverfahren sowohl gegen Coinbase als auch gegen einen nicht identifizierten Täter ein. Laut Gerichtsdokumenten wurde am 20. August 2024 eine betrügerische Website in sein digitales Portemonnaie gehackt. Der Verstoß ermöglichte es Kriminellen, DAI-Stablecoins im Wert von etwa 55 Millionen US-Dollar aus seinen Beständen abzuschöpfen. Gerichtsakten deuten darauf hin, dass die kriminelle Operation Inferno Drainer eingesetzt hat, um die gestohlene digitale Währung zu transferieren. Diese Software wurde mit zahlreichen Wallet-Kompromittierungsplänen im gesamten Kryptowährungs-Ökosystem in Verbindung gebracht. Das Blockchain-Analyseunternehmen Zero Shadow identifizierte daraufhin einen Teil der veruntreuten Gelder innerhalb der Plattform von Coinbase. Nach der Diebstahlsmeldung von D.B. hat die Börse die identifizierten Vermögenswerte eingefroren. Dennoch bleibt Coinbase bei seiner Position, dass die Freigabe der Gelder einer formellen gerichtlichen Genehmigung bedarf. D.B. macht geltend, dass sein dokumentierter Eigentumsnachweis für die Vermögensrückgewinnung ausreichen sollte. Der aktuelle Rechtsstreit steht offenbar im Zusammenhang mit einem weithin gemeldeten DAI-Diebstahl vom August 2024. Bei diesem Vorfall verlor ein bedeutender Inhaber etwa 55,47 Millionen US-Dollar, nachdem er eine böswillige Smart-Contract-Interaktion autorisiert hatte. Mehrere Elemente der aktuellen Beschwerde stimmen mit Details aus diesem früheren Bericht überein. Aus rechtlichen Dokumenten geht hervor, dass das Opfer vor dem Vermögensabfluss mit einer gefälschten [[LINK_START_3]]DeFi[[LINK_END_3]] Saver-Schnittstelle interagiert hat. Die betrügerische Website ahmte angeblich die legitime Plattform nach, operierte jedoch unter einem leicht veränderten Domainnamen. Nachdem der Angreifer Zugriff erhalten hatte, leitete er den DAI über mehrere Zwischen-Wallets weiter. In der Beschwerde wird nicht genau angegeben, wie viel Kryptowährung auf dem umstrittenen Coinbase-Konto noch eingefroren ist. Unabhängig davon, D.B. behauptet, dass Blockchain-Aufzeichnungen die gehaltenen Vermögenswerte definitiv mit seinen gestohlenen Geldern verknüpfen. Sein Anwaltsteam fordert eine gerichtliche Bestätigung des Eigentums sowie eine verbindliche Freigabeanordnung. Diese Konfrontation unterstreicht die anhaltende Herausforderung bei den Bemühungen zur Wiederherstellung von Kryptowährungsdiebstahl. Plattformen für digitale Vermögenswerte verfügen in der Regel über die Möglichkeit, verdächtige Konten zu sperren, wenn glaubwürdige Diebstahlsansprüche vorliegen. Die meisten Börsen legen jedoch Richtlinien fest, die gerichtliche Anordnungen als Bedingung für die Auszahlung von Geldern vorschreiben. Solche Protokolle tragen dazu bei, Unternehmen wie Coinbase vor potenziellen Haftungsrisiken zu schützen. Aber sie schaffen gleichzeitig Hindernisse für Diebstahlsopfer, die über überprüfbare Blockchain-Beweise verfügen. Im anhängigen Fall wird ein Richter gebeten, festzustellen, ob D.B. hat die legitimen Eigentumsrechte hinreichend nachgewiesen. Der breitere Kontext des Kryptowährungsbetrugs verschärft die Prüfung dieses Falles. Laut kürzlich veröffentlichten Strafverfolgungsstatistiken des Bundes führten Betrügereien mit digitalen Vermögenswerten im Jahr 2024 zu erheblichen finanziellen Verlusten. Coinbase hat in den verfügbaren öffentlichen Aufzeichnungen keine offizielle Stellungnahme zu der Klage veröffentlicht.