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Rohstoffstrategen prognostizieren einen Absturz von Bitcoin auf 10.000 US-Dollar im Jahr 2026

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cryptonewstrend.com
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Rohstoffstrategen prognostizieren einen Absturz von Bitcoin auf 10.000 US-Dollar im Jahr 2026

Mike McGlone, Rohstoffstratege bei Bloomberg Intelligence, hat vorgeschlagen, dass Bitcoin (BTC) im Jahr 2026 wieder die Marke von 10.000 US-Dollar erreichen könnte. In einer aktuellen Analyse argumentierte der Analyst, dass Bitcoin über 75.000 US-Dollar bleiben muss, um nicht wieder auf das Niveau von vor einem halben Jahrzehnt zurückzukehren, wobei seine These auf einer Mischung aus historischen Mustern, makroökonomischen Risiken und zunehmendem Wettbewerb im Bereich digitaler Vermögenswerte basiert. Insbesondere wies McGlone darauf hin, dass die Kryptowährung vor dem Anstieg in der Pandemie-Ära bei rund 10.000 US-Dollar gehandelt wurde, ein Niveau, das er als langfristiges Gleichgewicht und einen der am stärksten gehandelten Bitcoin-Bereiche seit der Einführung der Terminmärkte im Jahr 2017 beschreibt. „Potenziell 10.000 US-Dollar Bitcoin im Jahr 2026. Beweisen Sie mir das Gegenteil – bleiben Sie über 75.000 US-Dollar. Vor der größten Geldpumpe in der Geschichte in den Jahren 2020-21, „Bitcoin schwankte um die 10.000 US-Dollar, und es könnte sein, dass er wieder zurückgeht. Etwa 10.000 US-Dollar sind auch der meistgehandelte Preis der erstgeborenen Kryptowährung seit 2017, als Futures eingeführt wurden“, schrieb McGlone. Darüber hinaus betonte die Analyse strukturelle Veränderungen innerhalb des Krypto-Ökosystems. Das heißt, während „digitales Gold“ nach wie vor der dominierende digitale Vermögenswert bleibt, argumentierte McGlone, dass die schnelle Ausweitung der Zahl der Kryptowährungen zu einem zunehmenden Wettbewerb geführt habe. Aus dieser Sicht bietet nur eine kleine Untergruppe von Token einen greifbaren Wert, wobei sich Dollar-gestützte Stablecoins als besonders widerstandsfähiges Segment erweisen. „Erstes wird hervorgehoben, weil es mittlerweile Millionen von Kryptos gibt, von denen nur wenige einen greifbaren Wert haben – insbesondere Stablecoins. Cypto-Dollars stellen einen der nachhaltigsten Trends in diesem Bereich dar, wobei die verwalteten Vermögenswerte von Dollar-gestützten Tokens, angeführt von Tether, steigen. Unbegrenztes Krypto-Angebot und Rivalen in Anwendungsfällen sind Bitcoin-Gegenwind.“ Ein Beispiel ist Tether (USDT), dessen wachsendes verwaltetes Vermögen ein Beweis für die anhaltende Nachfrage nach Blockchain-basiertem Dollar-Engagement ist. McGlone geht davon aus, dass sich dieser Trend beschleunigen wird, und prognostiziert, dass Tether bis 2026 die Marktgröße von Ethereum (ETH) überholen und möglicherweise längerfristig sogar Bitcoin herausfordern könnte. Er nennt dieses Szenario „Flippening“. Auch die makroökonomischen Rahmenbedingungen spielen in seinem Ausblick eine zentrale Rolle. McGlone warnte davor, dass ein möglicher Abschwung an den Aktienmärkten, insbesondere wenn eine erhöhte Volatilität folgt, Risikoanlagen, einschließlich Kryptowährungen, stark belasten könnte. In einem solchen Umfeld, so schlug er vor, könnte Bitcoin anhaltendem Druck ausgesetzt sein, was möglicherweise zu seinem ersten jährlichen Rückgang in Folge führen könnte. „Ich erwarte, dass sich das „Flippening“ fortsetzt, wobei Tethers AUM im Jahr 2026 Ethereum und schließlich Bitcoin übertreffen wird. Die Grafik zeigt einen wichtigen Treiber: einen möglichen Börsenumschwung und eine Erholung der Volatilität. Bitcoins erste negative Jahre in Folge im Jahr 2026 könnten richtungsweisend sein.“ Während die Prognose, insbesondere das Bitcoin-Kursziel, drastisch erscheint, unterstreicht sie dennoch eine wachsende Kluft zwischen Analysten, die Bitcoin als einen reifenden makroökonomischen Vermögenswert betrachten, und denen, die glauben, dass struktureller Gegenwind in den kommenden Jahren zu einem tieferen Neustart führen könnte. Ausgewähltes Bild über Shutterstock