Krypto-Experte warnt: Die aktuellen Gewinne sind nur ein Aufschwung, der echte Bitcoin-Aufwärtstrend hat noch nicht begonnen

Axel Adler Jr., Analyst beim Kryptowährungsanalyseunternehmen CryptoQuant, sagte, dass der jüngste Anstieg von Bitcoin eher eine Erholung sein könnte, die eher eine Korrektur nach einem starken Rückgang als der Beginn eines neuen Bullenmarktes darstellt.
Adler Jr. stellte in seiner Analyse fest, dass Bitcoin nach dem Rückgang von 125.000 US-Dollar auf 60.000 US-Dollar zwar eine Markterholung erlebte, viele Schlüsselindikatoren jedoch noch nicht die historischen Tiefststände des Bärenmarktes erreicht hätten. Nach Ansicht des Analysten deutet die Positionsstruktur der langfristigen Anleger (LTH) immer noch nicht auf ein typisches Bodenakkumulationsmuster hin. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass auf dem Markt noch kein vollständiger Spot-Ausverkauf und Panikkaufprozess zu beobachten sei.
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Adler Jr. stellte fest, dass die makroökonomischen Aussichten auch Druck auf riskante Vermögenswerte ausübten, und wies darauf hin, dass der US-Verbrauchervertrauensindex auf ein Rekordtief von 48,2 gefallen sei. Er betonte auch, dass die Ölpreise der Sorte Brent, die um die 100 US-Dollar schwanken, die Inflationssorgen verstärken. Der Anstieg der Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen wieder über 4,5 % wurde ebenfalls als ein Faktor genannt, der die Risikobereitschaft an den Märkten dämpft.
In dem Bericht heißt es auch, dass die Zinsmärkte schnelle Zinssenkungen durch die Fed nicht mehr einpreisen und sogar beginnen, die Möglichkeit zukünftiger Zinserhöhungen in Betracht zu ziehen. In diesem Zusammenhang erklärte Adler Jr., dass er einen vorsichtigen Ansatz gegenüber dem Markt beibehält und wies darauf hin, dass auf der Bitcoin-Seite noch keine ausreichende strukturelle Bestätigung in der Kette festgestellt wurde, sich die Spotnachfrage nicht stabilisiert hat und der Druck auf der Angebotsseite nicht vollständig nachgelassen hat.
*Dies ist keine Anlageberatung.