Der Krypto-Angst- und Gier-Index verlässt die Zone der „extremen Angst“! Hier sind die Details

Bemerkenswert war der Erholungstrend, der Mitte der Woche auf dem Kryptowährungsmarkt zu beobachten war. Führende digitale Vermögenswerte, insbesondere Bitcoin, stiegen aufgrund starker Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) und eines Rückgangs der geopolitischen Spannungen.
Den Daten zufolge ist Bitcoin in den letzten 24 Stunden um etwa 2,2 % gestiegen, überschritt die Marke von 78.000 US-Dollar und wurde bei 78.015 US-Dollar gehandelt. Ethereum hingegen stieg im gleichen Zeitraum um 2,7 % und erreichte 2.386 $. Der gesamte Kryptowährungsmarkt verzeichnete einen Anstieg von etwa 2,3 %. Analysten führen diesen Anstieg auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurück. Dominick John, Analyst bei Zeus Research, erklärte, dass geringere geopolitische Risiken, starke Kapitalzuflüsse in ETFs und die Marktpositionierung die Preise stützten. Er wies darauf hin, dass die Auflösung von Short-Positionen, als Bitcoin die 75.000-Dollar-Marke überschritt, einen „Short-Squeeze“-Effekt erzeugte, der die Preise in die Höhe trieb.
Der Nettozufluss von rund 1,8 Milliarden US-Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs in den letzten drei Wochen war ebenfalls ein wesentlicher Faktor, der den Anstieg unterstützte. Bemerkenswert war außerdem der Anstieg der institutionellen Nachfrage durch neue Bitcoin-Käufe durch Strategy unter der Leitung von Michael Saylor. Andererseits hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, den Waffenstillstand mit Iran zu verlängern, die Unsicherheit an den Märkten etwas verringert und die Risikobereitschaft erhöht. Als Folge dieser Entwicklungen stieg der Crypto Fear and Greed Index auf 33 und verließ damit die Zone „extremer Angst“.
Dennoch betonen Experten, dass Bitcoin sich im Bereich von 78.000 bis 83.000 US-Dollar halten und eine stärkere Liquidität und eine erhöhte Nachfrage auf dem gesamten Markt verzeichnen muss, damit der aktuelle Anstieg zu einem anhaltenden Bullenmarkt wird.
*Dies ist keine Anlageberatung.