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Krypto-Inhaber umgehen das israelische Steuerprogramm und legen nur 50,7 Millionen US-Dollar an verstecktem Kapital offen

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CryptoNewsTrend
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Krypto-Inhaber umgehen das israelische Steuerprogramm und legen nur 50,7 Millionen US-Dollar an verstecktem Kapital offen

Israels jüngstes Programm zur freiwilligen Offenlegung zieht bei Krypto-Inhabern kaum Beteiligung nach sich. Neue Daten zeigen, dass nur ein kleiner Teil des nicht deklarierten Vermögens digitaler Vermögenswerte gemeldet wird.

Wichtige Erkenntnisse:

Im August 2025 senkte die israelische Steuerbehörde die Anonymitätsregeln, wodurch die Offenlegung von Kryptowährungen auf nur noch 58 sank.

Der Politikwechsel führte dazu, dass Israel Einnahmen in Höhe von 14 Millionen US-Dollar erzielte und ein Markteinnahmenziel von 700 Millionen US-Dollar verfehlte.

Steuerzahler stehen vor einer hohen Hürde bei der Einhaltung der Vorschriften, bevor die derzeitige Möglichkeit der freiwilligen Offenlegung am 31. August 2026 endet.

Breite Underperformance bei allen Vermögenswerten

Israels Vorstoß, nicht deklarierte Kryptowährungsbestände ans Licht zu bringen, bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Neue Daten zeigen, dass die Steuerzahler das neueste Programm des Landes zur freiwilligen Offenlegung weitgehend meiden.

Einem Bericht zufolge wurden seit dem Start der Initiative durch die israelische Steuerbehörde im August 2025 nur 58 kryptobezogene Offenlegungsanträge eingereicht, die etwa 50,7 Millionen US-Dollar (145,8 Millionen Schekel) an verstecktem Kapital aus digitalen Vermögenswerten aufdeckten. Diese Zahl ist ein Bruchteil der vom State Comptroller ermittelten geschätzten 1,04 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Kryptosteuereinnahmen.

Das umfassendere Programm, das alle Formen verborgenen Reichtums abdeckt, hat ebenfalls eine unterdurchschnittliche Leistung erbracht. Insgesamt wurden 289 Offenlegungsanfragen für alle Vermögensarten eingereicht, die etwa 236 Millionen US-Dollar an verstecktem Kapital meldeten und geschätzte 14 Millionen US-Dollar an Steuereinnahmen generierten. Die Behörden hatten mit Einnahmen in Höhe von 700 bis 1 Milliarde US-Dollar gerechnet.

Steuerberater sagen, der starke Rückgang sei kein Geheimnis. Im Gegensatz zu früheren Offenlegungsrunden erlaubt das aktuelle Programm Steuerzahlern nicht, bei der Bewertung ihrer Gefährdung anonym einzureichen – eine Funktion, die besonders für Krypto-Inhaber wichtig war, die sich vor Durchsetzungsrisiken fürchten.

Iftach Simhony, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer sowie Partner und Leiter der Steuerabteilung der Anwaltskanzlei Prof. Bein, sagte, die Änderung habe die Anreize grundlegend verändert.

„Die Streichung der anonymen Spur hat nicht nur die Steuerzahler abgeschreckt, sie hat auch die Machtverhältnisse verändert“, sagte Simhony. „Alles unterliegt der Verantwortung der Steuerbehörde, und es gibt keine wirkliche Verhandlungsmöglichkeit. Der Steuerzahler muss in den Prozess eintreten, bevor er weiß, wie hoch die tatsächliche Belastung sein wird, und deshalb ziehen es viele vor, draußen zu bleiben.“

Simhony fügte hinzu, dass die Auswirkungen bei digitalen Vermögenswerten noch ausgeprägter seien, wo Steuerzahler oft komplexe Transaktionshistorien und ungewisse Steuerverbindlichkeiten hätten.

„Wenn das Verfahren selbst im ersten Schritt keine Sicherheit oder Anonymität bietet, wird der Anreiz zur Selbstanzeige geschwächt.“

Die Steuerbehörde hatte bereits vor dem Start des Programms ihre Bemühungen zur Verfolgung nicht deklarierter Kryptogewinne intensiviert, nachdem der staatliche Rechnungsprüfer Kritik an der laxen Durchsetzung geäußert hatte. Die Agentur hat daran gearbeitet, „schwarzes“ Kapital zu identifizieren, das über digitale Geldbörsen, Offshore-Börsen und Peer-to-Peer-Kanäle zirkuliert.

Aber der neue Offenlegungsweg – der bis zum 31. August 2026 läuft – dürfte diese Gelder wahrscheinlich nicht an die Öffentlichkeit bringen. Selbst mit einem vereinfachten „grünen Weg“ für kleine Beträge, einschließlich Krypto-Gewinn, haben Experten sagen, dass der Mangel an Anonymität die Vorteile des Programms in den Schatten gestellt hat.

Bei den vorherigen Selbstanzeigerunden Israels in den Jahren 2011–12, 2014–16 und 2017–19 wurden insgesamt rund 9.000 Fälle bearbeitet und Steuereinnahmen in Höhe von 1,74 Milliarden US-Dollar generiert. Im Vergleich dazu dürfte das aktuelle Programm das bislang am wenigsten wirksame sein.

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