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Kryptowährungs-Schwergewichte streiten sich, während der Bitcoin-Bullenmarkt gegen lautstarke Skeptiker antritt, während er vor einem drohenden Absturz der MicroStrategy-Aktien warnt

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cryptonewstrend.com
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Kryptowährungs-Schwergewichte streiten sich, während der Bitcoin-Bullenmarkt gegen lautstarke Skeptiker antritt, während er vor einem drohenden Absturz der MicroStrategy-Aktien warnt

Zwischen Michael Saylor, Executive Chairman von Strategy, und dem Ökonomen Peter Schiff ist eine hitzige Debatte entbrannt, wobei die beiden sich über den Wert von Bitcoin und die Performance der Strategy-Aktie MSTR austauschten. Im Mittelpunkt der Meinungsverschiedenheit steht die Frage, ob der Wert des Vermögenswerts durch seine langfristige Nachfrage oder seine jüngsten Erträge bestimmt werden sollte.

Am 5. April drückte Schiff auf der Social-Media-Plattform Er warnte, dass MSTR vor einem starken Absturz stehe und riet den Anlegern, ihre Aktien zu verkaufen. Schiff verglich auch die Performance von Bitcoin mit anderen Vermögenswerten und stellte fest, dass der NASDAQ im gleichen Zeitraum um 57,4 %, der S&P 500 um 59,4 %, Gold um 163 % und Silber um 181 % zulegten.

Saylor gab zurück und betonte, wie wichtig es sei, die Leistung von Bitcoin über längere Zeiträume zu bewerten. Er teilte ein Diagramm mit, aus dem hervorgeht, dass Bitcoin seit August 2020 mit einer jährlichen Rendite von 36 % an der Spitze steht und damit Gold, den NASDAQ-100-Index, den S&P 500 und andere Vermögenswerte übertrifft. Saylors Verteidigung von Bitcoin verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen denen, die an die langfristige Stärke des Vermögenswerts glauben, und denen, die seinen jüngsten Gewinnen skeptisch gegenüberstehen.

Schiff war ein lautstarker Kritiker des Bitcoin-fokussierten Ansatzes von Strategy und argumentierte, dass das Modell des Unternehmens zu stark auf anhaltenden Kapitalzuflüssen angewiesen sei. Am 9. März warnte er, dass der Bargeldverbrauch von Strategy letztendlich zu einer Krise führen würde und Saylor dazu zwingen würde, sich zwischen der Aussetzung der Dividende oder dem Verkauf von Bitcoin zu entscheiden, um sie zu bezahlen. Schiffs Bedenken hinsichtlich der Bewertung und Nachhaltigkeit von Strategy waren immer noch vorhanden und er warnt weiterhin vor den Risiken einer Investition in MSTR.

Im Gegensatz dazu hat Saylor einen optimistischen Ausblick auf die Rolle von Bitcoin auf den globalen Märkten geäußert. Am 4. April erklärte er, dass sich Bitcoin zu einer Form des digitalen Kapitals entwickelt habe, dessen Preis eher von Kapitalflüssen als von historischen Marktzyklen bestimmt werde. Er glaubt, dass die institutionelle Akzeptanz und die makroökonomischen Liquiditätsbedingungen den Wachstumskurs von Bitcoin prägen werden und dass das größte Risiko für den Vermögenswert in der Möglichkeit schlecht durchdachter Protokolländerungen besteht. Während die Debatte zwischen Saylor und Schiff weitergeht, bleibt abzuwarten, ob die langfristige Nachfrage oder die jüngsten Renditen von Bitcoin letztendlich seinen Wert bestimmen werden.