Die Überarbeitung des Kryptowährungsportfolios einer renommierten Ivy-League-Institution führt zu einem drastischen Rückgang der Flaggschiff-Digitalmünze und der vollständigen Eliminierung des zweitgrößten digitalen Vermögenswerts.

In einer bemerkenswerten Entwicklung hat der Stiftungsfonds der Harvard University erhebliche Anpassungen an seinem Kryptowährungsportfolio vorgenommen, wie in seinen SEC 13F-Einreichungen für das erste Quartal 2026 offengelegt. Die Universität hat ihren Anteil am börsengehandelten IBIT-Spot-Bitcoin-Fonds von BlackRock um beträchtliche 43 % reduziert, so dass sich ihre Gesamtaktienzahl auf 3.044.612 erhöht, was einem aktuellen Wert von rund 117 Millionen US-Dollar entspricht. Diese Reduzierung folgt auf einen Rückgang des gleichen Bestands um 21 % im vierten Quartal 2025 und markiert damit das zweite Quartal in Folge, in dem Harvard sein Engagement in Bitcoin-ETFs reduziert hat.
In der Zwischenzeit hat sich das Institut dafür entschieden, seine Position im Spot-Ethereum-ETF von BlackRock, die zuvor einen Wert von etwa 86,8 Millionen US-Dollar hatte, vollständig aufzulösen. Dieser Schritt bedeutet für Harvard einen vollständigen Ausstieg aus Ethereum-ETF-Investitionen. Im Gegensatz zur vorsichtigen Haltung Harvards nimmt das institutionelle Interesse an Kryptowährungen aus dem Nahen Osten zu. Mubadala, der Staatsfonds von Abu Dhabi, hat seine Investitionen in IBIT verstärkt und seinen Bestand auf 14.721.917 Aktien erhöht, was einem Wert von rund 566 Millionen US-Dollar entspricht. Diese Anpassung nach oben folgt einem früheren Bestand von 12.702.323 Aktien Ende 2025.