Digitale Vermögenswerte stehen vor der Weiterentwicklung, da bahnbrechende Gesetze die Voraussetzungen für eine breite Akzeptanz schaffen

Grayscale erläuterte, warum seiner Meinung nach der CLARITY Act für die Kryptoregulierung wichtig ist und wie sich der Gesetzentwurf auf die Märkte für digitale Vermögenswerte auswirken könnte. Das Unternehmen sagte, der Vorschlag könne die Aufsicht weg von der durchsetzungsorientierten Regulierung und hin zu klareren Regeln für Regulierungsbehörden, Entwickler und Investoren verlagern.
Wichtige Erkenntnisse:
Grayscale sagte, der CLARITY Act könne klarere Regeln für die Aufsicht über den Kryptomarkt schaffen.
Entwickler, Investoren, Makler und Depotbanken würden durch den Vorschlag weniger regulatorischer Unsicherheit ausgesetzt sein.
Die Gesetzgeber im Senat bereiten sich auf die Debatte über den Gesetzentwurf vor, da der Druck in der Branche weiter zunimmt.
Graustufenrahmen CLARITY fungieren als Krypto-Regelwerk
Der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale Investments untersuchte den Platz des CLARITY Act in der politischen Debatte über digitale Vermögenswerte in Washington, während Gesetzgeber darüber nachdenken, wie Kryptomärkte überwacht werden sollten. Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale, erläuterte am 7. Mai die Rolle des Gesetzentwurfs bei der Gestaltung der Regulierung digitaler Vermögenswerte.
Anstatt die Gesetzgebung als eine eng gefasste politische Aktualisierung zu betrachten, beschrieb Pandl CLARITY als einen Gesetzentwurf zur breiten Marktstruktur. Er schrieb, es würde klarstellen, welche Bundesregulierungsbehörde welche Aktivitäten überwacht. Der Vorschlag würde einen Rahmen schaffen, der Investitionsverträge von digitalen Gütern trennt. Bei diesem Ansatz würde die Securities and Exchange Commission (SEC) Investmentverträge regulieren, während die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) digitale Rohstoffe überwachen würde. Der Forschungsleiter von Grayscale erklärte:
„Der CLARITY Act ist wichtig, weil die Regulierung digitaler Vermögenswerte im letzten Jahrzehnt hauptsächlich durch Durchsetzung und nicht durch formelle Regelsetzung geprägt wurde.“
Dieser durchsetzungsorientierte Ansatz hat Grayscales Ansicht über die Bedeutung des Gesetzentwurfs geprägt. Pandl schrieb, dass Bußgelder in zweistelliger Milliardenhöhe gezahlt worden seien. Er sagte auch, dass viele potenzielle Teilnehmer Krypto aus Angst vor regulatorischen Gegenreaktionen gemieden hätten, selbst als sich der Markt zu einem Multi-Billionen-Dollar-Ökosystem entwickelte.
Grayscale sieht weitreichende Auswirkungen auf alle Marktteilnehmer
Laut Grayscale wären Entwickler, Investoren, Börsen, Broker, Depotbanken und Vermögensemittenten betroffen. Entwickler würden klarere Leitlinien für die Strukturierung und den Start von Projekten erhalten. Investoren wären mit weniger Rechtsunsicherheit in Bezug auf Eigentumsverhältnisse und Projektaussichten konfrontiert. Handelsplätze, Broker und Depotbanken würden klarere Registrierungswege erhalten.
Für die Emittenten von Vermögenswerten würden außerdem klarer definierte Anforderungen an die Token-Verteilung und die fortlaufende Einhaltung der Vorschriften gelten. Nach Ansicht von Grayscale würden die Regulierungsbehörden innerhalb eines klareren Rahmens agieren, anstatt sich auf fragmentierte Durchsetzungsentscheidungen zu verlassen. Pandl stellte diese Struktur als zentral für die Verringerung der Unsicherheit auf den Märkten für digitale Vermögenswerte dar.
Der öffentliche Druck hat auch Einzug in die Senatsdebatte gehalten. Stand With Crypto übermittelte am 30. April eine Petition mit mehr als 28.000 Unterschriften nach Washington und forderte den Bankenausschuss des Senats auf, den CLARITY Act zu würdigen. Eine am 7. Mai veröffentlichte Umfrage ergab, dass 52 % der Wähler den Gesetzentwurf unterstützten, nachdem sie eine neutrale Zusammenfassung geprüft hatten, während 70 % sagten, die Vereinigten Staaten hätten bereits klare Kryptogesetze verabschieden sollen. Der Zeitpunkt des Ausschusses wurde verschärft, nachdem der Bankenausschuss des Senats für den 14. Mai eine Exekutivsitzung zur Prüfung von H.R.3633, dem Digital Asset Market Clarity Act von 2025, angesetzt hatte.
Pandl schrieb:
„Der CLARITY Act kann die nächste Phase der Innovation und Kapitalbildung bei digitalen Vermögenswerten katalysieren, indem er Unsicherheit durch Struktur ersetzt und Entwicklern, Unternehmen und Investoren einen lang erwarteten Vermögens- und Regulierungsrahmen bietet.“
Trotz erneuter Bewegung in Washington bleibt die Passage ungewiss. Pandl verwies auf die Chancen von Polymarket, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des CLARITY Act im Jahr 2026 bei 67 % liegt. Der Gesetzentwurf muss noch den Bankenausschuss des Senats durchlaufen, den gesamten Senat passieren und die Zustimmung beider Kammern erhalten. Grayscale sagte, bedeutende Fortschritte vor der Juli-Pause seien wichtig, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.