„Distasteful“: Ripple-Veteran David Schwartz lehnt es ab, XRP-Meme-Coins als Investitionen zu behandeln

Der emeritierte CTO von Ripple, David Schwartz, überschüttete die Mitglieder der $XRP-Community, die auf der Suche nach leichtem Geld sind, erneut mit kaltem Wasser, als er offen erklärte, dass ihm die bloße Idee, Memecoins als ernstzunehmendes Anlageinstrument zu behandeln, einfach zuwider sei.
Auslöser für die öffentliche Ablehnung war ein Vorschlag eines Nutzers von X. Schwartz wurde immer wieder dazu gedrängt, Gesicht und Hauptbotschafter des FUZZY-Projekts zu werden. Einerseits möchte er echte Gemeinschaftsaktivitäten nicht unterdrücken. Andererseits hat er einfach Angst davor, ein unfreiwilliger Werbeschild für versteckte Betrüger zu werden, die seine Autorität ausnutzen könnten.
Ich finde die Vorstellung, dass die Leute einen Memecoin als eine Investition betrachten, geschmacklos.
— David 'JoelKatz' Schwartz (@JoelKatz) 18. Mai 2026
Als andere Diskussionsteilnehmer vernünftigerweise darauf hinwiesen, dass Memecoins per Definition keinen inneren Wert haben und nur von „Hopium“ leben – dem blinden Vertrauen, dass es immer jemanden geben wird, der bereit ist, den Vermögenswert zu einem höheren Preis zu kaufen – stimmte Schwartz zu. Er fügte hinzu, dass Versuche, ein ernsthaftes Anlageportfolio rund um solche Token aufzubauen, lächerlich erscheinen.
Warum Wallet-Aktivitäten für Schwartz keine symbolische Bestätigung sind
Der Grund, warum Krypto-Enthusiasten an jedem Wort von Schwartz festhalten, liegt in einem kürzlichen Vorfall mit dem FUZZY-Memecoin. Anfang dieses Monats eröffnete der Entwickler eine technische „Vertrauenslinie“ für den Token, was eine umfassende Welle von Verschwörungstheorien unter $XRP-Inhabern auslöste.
Für Fans wirkte dies symbolisch, da der Name der Münze auf die historische Fuzzybear-Wallet verweist, die das Ripple-Team in den frühen Tagen des Netzwerkstarts im Jahr 2013 aktivierte. Diese Wallet gab einst den legendären Scherzauftrag auf, 1 $XRP gegen 1 BTC zu tauschen. Besonders beeindruckte Investoren kamen sofort zu dem Schluss, dass Schwartz direkt an dem Projekt beteiligt war.
Schwartz schloss diese Fantasien schnell und entschieden ab. Er erklärte, dass das Hinzufügen eines Tokens zu einer Wallet ein rein technischer und routinemäßiger Schritt für Netzwerktests sei und kein Segen für den Kauf des Vermögenswerts. Ihm zufolge sieht er in FUZZY nichts weiter als ein amüsantes Internetphänomen und wisse von dem Projekt nicht mehr als jeder zufällige Passant.
Für Schwartz haben Memecoins das Recht, als Teil des Internet-Humors und der digitalen Subkultur zu existieren. Aber wenn Leute anfangen, Memes mit Investitionen zu verwechseln, reagiert der Ripple-Veteran mit nichts als beruflicher Verwirrung und offenbar einem leichten Gefühl des Ekels.