Dokumentarfilm löst Spekulationen aus: Der renommierte Krypto-Experte Adam Back äußert sich zur wahren Identität des mysteriösen Bitcoin-Gründers

Ein neuer Polymarket-Pool ermöglicht es Benutzern, auf die Person zu wetten, die in der Dokumentation „Finding Satoshi“ als Satoshi Nakamoto, den Erfinder von Bitcoin, identifiziert wird. Adam Back führt derzeit mit einer Quote von 56 %.
Unter der Regie von Matthew Miele und Tucker Tooley verfolgt „Finding Satoshi“ eine vierjährige Untersuchung des Autors William Cohan und des Privatdetektivs Tyler Maroney zur Identität des Bitcoin-Schöpfers.
Cohan, bekannt für Bücher über die Machtstrukturen und Finanzkrisen der Wall Street, arbeitet mit Maroney zusammen, einem Mitbegründer von Quest Research & Investigations, der sich auf hochkarätige und kryptobezogene Fälle konzentriert. Der Dokumentarfilm verfolgt ihre Arbeit durch Interviews mit Branchenvertretern, darunter Michael Saylor, sowie forensische Analysen und Rezensionen langjähriger Theorien.
Der Film untersucht die Ursprünge und Auswirkungen von Bitcoin und sucht gleichzeitig nach einer endgültigen Antwort auf die Frage nach Satoshis Identität. Die Online-Premiere von „Finding Satoshi“ ist für den 22. April geplant.
Von HBO bis zur New York Times
„Finding Satoshi“ befasst sich mit einer Frage, die das Internet seit fast zwei Jahrzehnten nicht beantwortet: Wer hat Bitcoin geschaffen?
In einer HBO-Dokumentation vom Oktober 2024 mit dem Titel „Money Electric: The Bitcoin Mystery“ wird Peter Todd als potenzieller Satoshi vorgeschlagen. Der Fall stützt sich auf seine frühen Bitcoin-Beiträge und technischen Referenzen.
Todd lehnte die Schlussfolgerung ab und der Film konnte die Öffentlichkeit letztendlich nicht davon überzeugen, dass er ein glaubwürdiger Partner sei.
Len Sassaman und Hal Finney gehören zu den am häufigsten genannten Kandidaten für Satoshi in der Krypto-Community. Beide tauchen in der neu gestarteten Umfrage zu potenziellen Identitäten auf.
Polymarket-Wettende tendieren zu Back, der in jüngsten Berichten als wahrscheinlicher Kandidat für Satoshi Nakamoto identifiziert wurde.
Der New York Times-Journalist John Carreyrou nannte den britischen Kryptographen hinter Hashcash als Spitzenkandidaten, basierend auf einer Analyse von Satoshis Schriften, Korrespondenz aus einem Londoner Gerichtsverfahren im Jahr 2024 und historischen Archiven von Cypherpunk-Mailinglisten.
Die Untersuchung beleuchtet sprachliche Überschneidungen, stilometrische Übereinstimmungen und frühe Arbeiten von Back, die Elementen des Bitcoin-Whitepapers ähneln. Es werden auch Verhaltensparallelen festgestellt, darunter zeitliche Korrelationen zwischen Backs Online-Aktivitäten und wichtigen Meilensteinen in der frühen Geschichte des Netzwerks.
Back hat sich wiederholt gegen die Behauptung gewehrt, er sei der Schöpfer von Bitcoin.
Laut Arkham Intel hält Satoshi schätzungsweise 1,1 Millionen Bitcoin im Wert von rund 82 Milliarden US-Dollar. Bis diese Bestände verschoben werden, bleibt das Rätsel ungelöst.