DOJ und FinCEN stehen vor Fragen zu Binance-Überwachungen und Iran-Aktivitäten

Das Justizministerium und das Financial Crimes Enforcement Network des Finanzministeriums werden von Gesetzgebern wegen ihrer Überwachung von Binance unter Druck gesetzt, da es angeblich dabei geholfen hat, illegale Transaktionen im Zusammenhang mit mit dem Iran verbundenen Unternehmen abzuwickeln.
Laut Fortune schickte Senator Richard Blumenthal Briefe an das DOJ und FinCEN mit der Bitte um Antworten zu zwei Beobachtern, die mit der Überwachung der Compliance-Bemühungen von Binance beauftragt sind.
Die Überwachungsmaßnahmen wurden nach der Einigung von Binance mit den US-Behörden im Jahr 2023 eingeführt, die eine Geldstrafe von 4,3 Milliarden US-Dollar vorsah und strengere Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche erforderte.
Die Briefe gehen auf Behauptungen zurück, dass in dem Zeitraum, den diese Beobachter eigentlich beobachten sollten, Kryptowährungen im Wert von fast 2 Milliarden US-Dollar über Binance an mit dem Iran verbundene Unternehmen geflossen seien.
Darüber hinaus wurden Berichten zufolge Ende 2025 mindestens fünf dieser Compliance-Ermittler entlassen. Binance sagte jedoch, dass die Kündigungen nichts mit den Iran-Ergebnissen zu tun hätten und dass die Börse eine strenge Compliance-Operation durchführe.
Blumenthal is also examining Binance over those claims. In einem Brief vom Februar an den CEO der Börse, Richard Teng, forderte er Transaktionsaufzeichnungen, Einzelheiten zu Vermögenswerten wie Tether und USD1 sowie Unterlagen zu Personalentlassungen an.
Letzten Monat leitete das DOJ eine Untersuchung ein, ob der Iran Binance nutzte, um US-Sanktionen zu umgehen und militante Gruppen zu finanzieren, berichtete das Wall Street Journal. Berichten zufolge sprechen die Ermittler mit Personen, die mit den Überweisungen in Verbindung stehen, und prüfen Beweise im Zusammenhang mit Geldern, die angeblich über die Börse fließen.
Der Umfang der Untersuchung bleibt ungewiss, einschließlich der Frage, ob Binance selbst mit Durchsetzungsmaßnahmen konfrontiert wird oder ob der Fokus auf seine Benutzer beschränkt sein wird.
In response, the exchange sued the WSJ for publishing a false and defamatory story that led to the DOJ probe.