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Donald Trump macht einen Rückzieher gegenüber Fed-Gouverneur Kevin Warsh: „Ich werde ihn tun lassen, was er will“

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Donald Trump macht einen Rückzieher gegenüber Fed-Gouverneur Kevin Warsh: „Ich werde ihn tun lassen, was er will“

Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh sowie die anhaltenden Spannungen mit dem Iran haben Zinserwartungen und geopolitische Risiken wieder in den Vordergrund der Marktsorgen gerückt.

In dem veröffentlichten Interview übermittelte Trump Warsh eine Unterstützungsbotschaft zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger nun eine höhere Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen als von Zinssenkungen bis zum Jahresende einpreisen. Den Daten von CME FedWatch zufolge preisen die Märkte derzeit eine Zinssenkung von lediglich 0,5 % bis zum Jahresende ein, während die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf etwa 55 % gestiegen ist. Dieses Bild spiegelt zunehmende Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des jüngsten Anstiegs des Inflationsdrucks und der Energiepreise auf die Geldpolitik wider.

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Im Interview äußerte sich Trump positiv über den neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh. Trump sagte: „Ich lasse ihn machen, was er will. Er ist ein sehr talentierter Mensch, es wird ihm gut gehen und er wird einen guten Job machen.“ Obwohl diese Aussagen nicht überraschend waren, da Warsh von Trump nominiert wurde, haben sie an den Märkten eine Debatte darüber ausgelöst, ob Trump in Zukunft eine härtere Haltung gegenüber der Fed-Politik einnehmen wird. Andererseits erhöhten der mangelnde Fortschritt bei den Verhandlungen mit dem Iran und die Möglichkeit eines erneuten US-Angriffs die Unsicherheit an den Märkten. Während Trump es vermied, einen klaren Zeitplan für die Annahme des Abkommens durch Iran zu nennen, sagte er: „Vielleicht zwei oder drei Tage. Vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag oder Anfang nächster Woche. Weil wir ihnen nicht erlauben können, Atomwaffen zu besitzen.“ Trump erklärte auch, dass sie dem Iran bei Bedarf „einen weiteren schweren Schlag“ versetzen könnten.

*Dies ist keine Anlageberatung.