„Peinlich“: Kanadische Milliardärin kritisiert Cathie Woods Bitcoin-Preisprognosen

Der kanadische Bergbaumogul und Milliardär Frank Giustra hat Cathie Wood, CEO von Ark Invest, wegen ihrer bemerkenswert hohen Preisziele für Bitcoin kritisiert und ihre Marktkommentare als „peinlich“ abgetan.
Die Konfrontation verdeutlicht den anhaltenden ideologischen Konflikt zwischen traditionellen „Goldbugs“ und modernen Kryptowährungsbefürwortern darüber, was einen sicheren Hafen und Wertaufbewahrungsmittel ausmacht.
Cathie Woods atemberaubende Preisprognosen
Wood bekräftigte kürzlich ihren äußerst optimistischen Ausblick für Bitcoin und prognostizierte ein Basispreisziel von 730.000 US-Dollar und ein atemberaubendes Bullenszenario von 1.500.000 US-Dollar bis 2030. In Bezug auf die Widerstandsfähigkeit der führenden Kryptowährung behauptete Wood, dass „der Bitcoin-Bullenmarkt immer noch intakt ist“ und stellte fest, dass ein Rückgang um 50 % ein „Sieg“ im Vergleich zu den oft beobachteten Einbrüchen von 85 % bis 95 % sei in alternativen Kryptowährungen.
Woods umfassendere Anlagethese bezeichnet Bitcoin als eine wesentliche „Versicherungspolice“ gegen Währungsabwertung. Sie hat stets argumentiert, dass der Vermögenswert aufgrund langfristiger Katalysatoren wie der zunehmenden institutionellen Akzeptanz und der Klarheit der Regulierung weiter an Wert gewinnen wird.
Der „Dinosaurier“ schlägt zurück
Giustra, ein prominenter Investor und überzeugter Befürworter von physischem Gold, nutzte die Social-Media-Plattform X, um Woods Optimismus zu tadeln. Auf ihre jüngsten Preisprognosen antwortete Giustra: „Diese Kommentare sind peinlich anzusehen. BTC wird nicht auf 1 Million US-Dollar steigen.“
Die scharfe Entlassung des Milliardärs löste schnell Widerstand bei Kryptowährungsbefürwortern aus. Ein Benutzer, EDMUND, stellte Giustras Traditionalismus-Ansicht in Frage und stellte die Frage, ob künftige Generationen tatsächlich weiterhin „Gold im Keller verstecken würden, um zu sparen, ODER das Geldverdienen über die Grenzen hinweg mit Heavy Metal vertreiben würden.“ Der Benutzer fügte hinzu, dass es für ältere Anleger möglicherweise eine „schwer zu schluckende Pille“ sei, sie aber möglicherweise nie erleben würden, wie Bitcoin die 1-Millionen-Dollar-Marke erreicht.
Giustra nahm seinen Status als Traditionalist an. „Es hat Vorteile, ein Dinosaurier zu sein“, antwortete er. „Über Aussagen wie deine kann ich schmunzeln. Du brauchst dir um mich keine Sorgen zu machen. Hast du Gold?“
„Nenn mich altmodisch“, schloss Giustra. „Ich beobachte nur das kluge Geld. Nicht den Hype.“