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Die Landschaft der Stablecoins, einer schnell wachsenden Anlageklasse im Wert von 300 Milliarden US-Dollar, befindet sich in einem erheblichen Wandel. Ursprünglich als Mittel zur Erleichterung schnellerer grenzüberschreitender Transaktionen konzipiert, hat sich der Schwerpunkt nun auf die Erforschung des enormen Potenzials dieser digitalen Dollars verlagert. Laut Chunda McCain, Mitbegründerin von Paxos Labs, wandelt sich die Branche vom Aufbau einer Basisinfrastruktur zur Entwicklung praktischer Geschäftsanwendungen.
Dieser Paradigmenwechsel treibt eine neue Welle der Akzeptanz voran, wobei Unternehmen versuchen, Stablecoins zu nutzen, um Einnahmen zu generieren und das Wachstum voranzutreiben. McCains Ansichten wurden kürzlich in einem Interview bestätigt, in dem er feststellte, dass die anfängliche Hürde bei der Schaffung eines Stablecoins überwunden sei und der nächste logische Schritt darin bestehe, seinen Nutzen zu untersuchen. Die Frage, die sich jeder stellt, ist: Was kann man mit diesen digitalen Vermögenswerten machen?
Paxos Labs, eine Tochtergesellschaft von Paxos, einem bekannten New Yorker Digital-Asset-Unternehmen, stand an der Spitze dieser Bewegung. Das Unternehmen hat sich kürzlich eine strategische Finanzierung in Höhe von 12 Millionen US-Dollar von prominenten Investoren gesichert, darunter Blockchain Capital, Robot Ventures, Maelstrom und Uniswap. Diese Investition wird zur Entwicklung eines „Financial Utility Stack“ verwendet, einer Reihe von Tools, die es Unternehmen ermöglichen sollen, digitale Assets nahtlos in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren.
Die Amplify Suite, ein neu eingeführtes Produkt, bietet drei Kerntools: Earn, Borrow und Mint. Diese Tools ermöglichen es Unternehmen, Erträge aus digitalen Vermögenswerten zu erzielen, Kredite zu vergeben bzw. Marken-Stablecoins auszugeben. Durch die Bereitstellung eines einzigen Integrationspunkts möchte Paxos Labs den Prozess der Integration von Token in ein Unternehmen vereinfachen und es Unternehmen ermöglichen, ihre Fähigkeiten im Laufe der Zeit auszubauen.
In der Vergangenheit konzentrierte sich die Einführung von Krypto in Unternehmen auf grundlegende Funktionalitäten wie Handel, Verwahrung und Ausgabe stabiler Münzen. Diese ersten Schritte allein führten jedoch selten zu nennenswerten Erträgen. Laut McCain gelten Stablecoins seit langem als „Verlustführer“, deren wahrer Wert in ihren potenziellen Anwendungen liegt. Durch den Einsatz von Stablecoins können Unternehmen Kosten in Einnahmequellen umwandeln, wie im Zahlungssektor zu sehen ist, wo Händler Gebühren senken und Erträge aus in der Kette gehaltenen Guthaben erzielen können.
An der Schnittstelle von Zahlungen und Krediten entstehen innovative Anwendungsfälle, bei denen Zahlungsanbieter Kredite auf der Grundlage der Echtzeit-Händlerleistung zeichnen können. Dies könnte es Händlern ermöglichen, auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Leistung auf Finanzierungen zuzugreifen und gleichzeitig Erträge aus eingehenden Zahlungen zu erzielen und Transaktionen grenzüberschreitend sofort abzuwickeln. Während diese Modelle noch in den Kinderschuhen stecken, beginnen sich die Grundelemente zu etablieren.
Nicht jedes Unternehmen benötigt einen eigenen Stablecoin, um von diesen Vorteilen zu profitieren. Die Ausgabe eines Marken-Tokens erfordert erhebliche Investitionen in Liquidität, Compliance und Vertrieb. Stattdessen können viele Unternehmen bestehende Stablecoins integrieren und dennoch von geringeren Kosten und höheren Erträgen profitieren. Diesem Wandel fehlt vielleicht die Fanfare, die mit der Einführung eigener Token durch große Unternehmen einhergeht, aber er hat spürbare Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb.
Die zunehmende Einführung von Stablecoins verändert im Stillen die Gewinnmargen, erschließt Kredite und revolutioniert die Art und Weise, wie Geld weltweit bewegt wird, insbesondere in Regionen, in denen traditionelle Systeme langsam oder teuer sind. McCain brachte es treffend auf den Punkt: „Es mag langweilig klingen, aber das ist die Rechnung.“