Der Beschäftigungsanstieg übertrifft die Erwartungen und ebnet den Weg für eine Straffung der Geldpolitik

Die US-Wirtschaft hat im Mai 172.000 Arbeitsplätze geschaffen, was fast doppelt so viel ist wie die Erwartungen der Ökonomen, was die Argumente für Zinserhöhungen der Federal Reserve in diesem Jahr stärkt.
Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 4,3 %, wie aus am Freitag vom Bureau of Labor Statistics veröffentlichten Daten hervorgeht.
Bitcoin blieb nach dem Bericht unter Druck und wurde unter 62.000 US-Dollar gehandelt, da der breitere Kryptomarkt über Nacht starke Rückgänge verzeichnete.
Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen stieg nach dem Bericht auf 4,52 %. Auch die US-Aktienindex-Futures waren rückläufig, der Nasdaq-100-Index verlor 1,2 %. Die Ölpreise sanken leicht auf 94 US-Dollar pro Barrel, während Gold um 1,1 % auf rund 4.400 US-Dollar pro Unze abrutschte.
Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuten diese Woche weiterhin auf eine robuste US-Wirtschaft hin. Sowohl der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe als auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen lagen über den Erwartungen und blieben im expansiven Bereich.
US-Aktien hatten einen unglaublich starken Aufschwung, wobei der S&P 500 zehn Wochen in Folge Gewinne verbuchen konnte und seit Jahresbeginn um etwa 10 % zulegte. Nach dem Ergebnisbericht von Broadcom, der die Anleger mit einem schwächer als erwartet ausgefallenen Ausblick für die KI-bezogene Chipnachfrage enttäuschte, ist jedoch etwas Überschwang aus dem Halbleitersektor abgeklungen.