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Der Energieverbrauch der umweltfreundlichen Chia-Kryptowährung wurde um fast 1800 % deutlich unterschätzt

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CryptoNewsTrend
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Der Energieverbrauch der umweltfreundlichen Chia-Kryptowährung wurde um fast 1800 % deutlich unterschätzt

Ist der Hype um umweltfreundliche Kryptowährungen nur heiße Luft?

Alle reden über den enormen Energieverlust von Bitcoin. Es verschlingt Macht wie ein kleines Land. Aber was ist mit diesen „grünen“ Alternativen, die versprechen, den Planeten zu retten? Da kommt Chia ins Spiel, die Kryptowährung, die behauptet, sie würde alles durch die Nutzung von freiem Festplattenspeicher statt durch verrückte Berechnungen in Ordnung bringen. Klingt großartig, oder? Falsch. Eine neue Studie bringt Aufsehen:

als seine Macher behaupteten. Sogar Chias Chef gibt zu, dass die Zahlen nahe beieinander liegen.

Das Machtproblem von Bitcoin: Eine kurze Zusammenfassung

Bitcoin läuft auf Proof-of-Work. Miner lösen knifflige Mathe-Rätsel, um das Netzwerk zu sichern. Dabei wird enorm viel Strom verbrannt – etwa 157 Terawattstunden pro Jahr. Das entspricht dem gesamten Stromverbrauch Polens. Kein Wunder, dass Menschen nach umweltfreundlicheren Optionen suchen.

Was macht Chia anders?

Chia überspringt die Mathe-Rätsel. Es nutzt den Beweis von Raum und Zeit. Miner bieten leeren Speicherplatz auf Festplatten an. Je mehr Platz Sie geben und je länger Sie ihn behalten, desto besser sind Ihre Chancen auf neue Münzen. Einfach und energiesparend? Das ist das Spielfeld.

Um Chia abzubauen, tun Sie zwei Dinge:

Plotten: Erstellen Sie spezielle Datendateien. Dies erfordert viel RAM, CPU und schnelle SSDs. Es ist hart für die Hardware.

Farming: Speichern Sie die Dateien auf billigen Festplatten und beweisen Sie ab und zu, dass sie existieren. Dies ist der „einfache“ Teil.

Chia versprach nur 50.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Viel besser als Bitcoin. Aber die Forscher haben tiefer gegraben.

Die Studie, die alles veränderte

Ein Team aus Algerien und Frankreich testete echte Hardware mit präzisen Leistungsmessern. Sie erledigten Planungs- und Landwirtschaftsaufgaben. Wichtigste Funde:

Durch das Plotten werden SSDs schnell zerstört. Nur 160 Parzellen machen einen neuen Antrieb zunichte.

Bergleute kaufen Tonnen neuer Antriebe. Bei ihrer Herstellung entsteht „verkörperter Kohlenstoff“ – Emissionen aus der Produktion.

Chias echter CO2-Fußabdruck? Zwischen 0,584 und 1,402 Millionen Tonnen pro Jahr. Das ist der 18-fache Anspruch!

Im Vergleich zu Ethereum (nach dem Update jetzt extrem energieeffizient) sind die Emissionen von Chia 100-mal schlimmer.

„Hauptsächlich stammt es aus verkörperten Emissionen. Um Chia nutzen zu können, müssen die Menschen Hardware kaufen. Wenn man sie kauft, wird Energie zu ihrer Herstellung verbraucht.“

Sagt ein Forscher. Chia hat vergessen, das in ihrer Mathematik zu zählen.

Chias Verteidigung: Recycelte Laufwerke und zukünftige Korrekturen

Chia-CEO Gene Hoffman wehrt sich. Er sagt, dass sie alte Rechenzentrumslaufwerke verwenden, die im Müll landen. „Wir haben einen Markt für Ausrangierte geschaffen“, stellt er fest. Die Studie geht zu weit, indem sie recycelte Ausrüstung für die gesamten Produktionsemissionen verantwortlich macht.

„Ich glaube nicht, dass die Zahlen völlig daneben liegen“, gibt Hoffman zu. „Ein bisschen daneben.“

Große Neuigkeiten voraus: Proof of Space 2.0 startet bald. Ziel ist es, die Emissionen deutlich zu senken. Chia sagt, sie seien bereits besser als Bitcoin und würden immer umweltfreundlicher.

Warum dies für die grüne Zukunft von Krypto wichtig ist

Krypto will grün werden. Ethereum hat mit Proof-of-Stake den Energieverbrauch um 99,99 % gesenkt. Andere wie Solana und Cardano konzentrieren sich vom ersten Tag an auf Effizienz. Aber Chias Geschichte warnt: Vertrauen Sie nicht dem Hype. Schauen Sie sich die Vollkosten an.

Körperemissionen sind hinterhältig. Jede Blockchain, die spezielle Hardware benötigt, hat einen verborgenen Fußabdruck. Recycling hilft, aber auch Neuanschaffungen summieren sich, wenn die Netzwerke wachsen.

Krypto

Jahresenergie (TWh)

Kohlenstoff (Millionen Tonnen)

Bitcoin

157

Hoch (variiert)

Chia (behauptet)

Niedrig

0,05

Chia (Studie)

0,584 – 1,402

Ethereum (nach der Fusion)

0,01

Vernachlässigbar

Lektionen für Investoren und Bergleute

Wenn Sie Chia wegen seines grünen Rufs im Auge behalten, denken Sie noch einmal darüber nach. Gewinne lassen sich vielleicht mit billigen alten Laufwerken erzielen, aber mit der Umwelt? Fraglich. Achten Sie auf Proof of Space 2.0 – es könnte das Spiel verändern.

Für die Branche: Echte grüne Krypto-Bedürfnisse:

Keine verschwenderische Hardware-Abwanderung.

Wirkleistungsmessungen inklusive Produktion.

Proof-of-Stake oder ähnliche Methoden mit geringen Auswirkungen.

Reddit-Buzz und soziale Signale können Preisschwankungen vorhersagen, aber Energieskandale schaden dem langfristigen Vertrauen.

Fazit: Greenwashing in Krypto?

Chia ist besser als Bitcoin – vorerst. Aber <18-mal mehr Energie> zerstört das Image des „Planetenretters“. Da die Blockchain wächst, ist Nachhaltigkeit keine Option. Fordern Sie Transparenz. Die Kryptowelt schaut zu.

Bleiben Sie dran für Updates zu Proof of Space 2.0 und anderen Öko-Krypto-Schlachten. Was denkst du – kann sich Chia erholen?

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Der Energieverbrauch der umweltfreundlichen Chia-Kryptowährung wurde um fast 1800 % deutlich unterschätzt