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Europäische Regulierungsbehörden erteilen Zerohash die bahnbrechende Genehmigung zur Ausgabe digitaler Währungen gemäß den neuen EU-Vorschriften

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Europäische Regulierungsbehörden erteilen Zerohash die bahnbrechende Genehmigung zur Ausgabe digitaler Währungen gemäß den neuen EU-Vorschriften

Inhaltsverzeichnis Zerohash Europe hat von der niederländischen Zentralbank De Nederlandsche Bank eine E-Geld-Institutslizenz erhalten. Damit ist das Unternehmen der erste nach MiCAR lizenzierte Krypto-Asset-Dienstleister, der auch über den vollständigen EMI-Status verfügt. Die doppelte Autorisierung ermöglicht es Zerohash, sowohl Krypto-Asset-Dienste als auch traditionelle elektronische Geldströme im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum legal abzuwickeln. Dies eröffnet einen breiteren Weg für Stablecoin-basierte Finanzdienstleistungen auf dem Kontinent. Zerohash erhielt seine MiCAR-Lizenz ursprünglich im Oktober 2025 von der niederländischen Behörde für Finanzmärkte. Die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets deckt die meisten Krypto-Aktivitäten im gesamten EU-Handelsblock ab. Dazu gehören die Verwahrung, Ausgabe und der Handel von Token. Die Verordnung soll im Juli vollständig in Kraft treten und fungiert als Reisepass für Anbieter von Krypto-Asset-Diensten. Allerdings reichte die MiCAR-Registrierung allein nicht für Stablecoin-Operationen aus. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde stellte in einem No-Action-Letter vom Juni 2025 klar, dass bestimmte E-Geld-Token-Ströme als elektronisches Geld gelten. Unternehmen, die Stablecoin-basierte Finanzströme unterstützen, benötigen daher eine zusätzliche EMI-Lizenz. Im Februar kamen weitere regulatorische Leitlinien hinzu, die diese Position untermauerten. Die EMI-Lizenz der De Nederlandsche Bank schließt nun diese Regulierungslücke für Zerohash. Mit den vorhandenen Doppellizenzen kann das Unternehmen direkt mit „Banken, Maklern, Fintechs, Zahlungsanbietern und Unternehmensplattformen, die auf dem gesamten europäischen Markt tätig sind“ zusammenarbeiten. Diese Compliance-Struktur verschafft Zerohash einen Vorteil, den die meisten Konkurrenten noch nicht haben. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, in Märkten, in denen sich die Einführung von Stablecoins beschleunigt, schneller voranzukommen. Roeland Goldberg, Geschäftsführer von Zerohash Europe, sprach direkt über die Gelegenheit. „Europa hat einen riesigen Markt für Stablecoin-Anwendungen“, sagte Goldberg. Das Unternehmen hat seine EU-Präsenz in Amsterdam erweitert und betreut derzeit Partner wie Interactive Brokers Europe in der Region. Diese Partnerschaft spiegelt die wachsende institutionelle Reichweite des Unternehmens auf dem gesamten Kontinent wider. Zerohash hat außerdem beim U.S. Office of the Comptroller of the Currency eine nationale Treuhandbank-Charta beantragt. Diese Anwendung läuft parallel zu den europäischen Regulierungsbemühungen. Zusammengenommen zeigen diese Schritte eine klare Strategie zur umfassenden Finanz-Compliance in den wichtigsten Märkten. Das Unternehmen scheint sich auf den Aufbau einer Infrastruktur zu konzentrieren, die sowohl Krypto- als auch traditionellen Finanzstandards entspricht. Zerohash wurde 2017 gegründet und beschäftigt weltweit etwa 200 Mitarbeiter. Die Niederlassungen erstrecken sich über New York, Chicago, North Carolina und Amsterdam. Im vergangenen September hat das Unternehmen eine von Interactive Brokers angeführte Serie-D-2-Runde im Wert von 104 Millionen US-Dollar eingeworben. In dieser Runde wurde das Unternehmen mit 1 Milliarde US-Dollar bewertet. Nachdem die Übernahmegespräche mit Mastercard gescheitert sind, befindet sich Zerohash Berichten zufolge nun in Gesprächen über die Beschaffung von 250 Millionen US-Dollar. Die neue Runde soll eine Bewertung von 1,5 Milliarden US-Dollar anstreben. Das wäre ein deutlicher Anstieg des Anlegervertrauens im Vergleich zu den Monaten zuvor. Die Fundraising-Gespräche stehen in engem Zusammenhang mit den regulatorischen Erfolgen des Unternehmens in Europa. Die EMI-Lizenz fügt dem europäischen Geschäftsmodell von Zerohash einen wesentlichen Mehrwert hinzu. Stablecoin-Ströme machen mittlerweile weltweit einen wachsenden Anteil der Krypto-Zahlungsinfrastruktur aus. Mit dem MiCAR- und EMI-Status ist Zerohash strukturell in der Lage, diese Nachfrage zu bedienen. Die in den Niederlanden geschaffene regulatorische Grundlage könnte als Modell für andere dienen, die in europäische Märkte eintreten.

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