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Die Europäische Union leitet eine umfassende Prüfung der Kryptovorschriften ein, um die Anpassung an die sich entwickelnde Marktlandschaft sicherzustellen

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CryptoNewsTrend
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Die Europäische Union leitet eine umfassende Prüfung der Kryptovorschriften ein, um die Anpassung an die sich entwickelnde Marktlandschaft sicherzustellen

Inhaltsverzeichnis Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation eingeleitet, um zu bewerten, ob MiCA weiterhin für die sich entwickelnden Kryptomärkte geeignet ist. Die Überprüfung lädt bis zum 31. August zu Rückmeldungen von Branchenteilnehmern und der Öffentlichkeit ein. Die Beamten wollen bewerten, wie MiCA nach seiner Einführung in der gesamten Europäischen Union abschneidet. Die Konsultation folgt auf die vollständige Umsetzung von MiCA im Dezember 2024. Es markierte den ersten einheitlichen Krypto-Regulierungsrahmen für alle 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Europäische Kommission hat die Konsultation am 20. Mai eröffnet. Sie umfasst sowohl einen öffentlichen Fragebogen als auch eine technische Überprüfung. Beamte sagten, dass der Prozess Beiträge von Kryptofirmen, Banken und Technologieanbietern sammeln werde. Auch Wissenschaftler und Verbrauchergruppen können Antworten einreichen. Die Kommission möchte rechtliche und operative Aspekte von MiCA bewerten. Es wird geprüft, ob das Rahmenwerk mit den Marktveränderungen Schritt hält. MiCA hat Regeln für Kryptoassets, Stablecoins und Dienstleister festgelegt. Darüber hinaus wurden Anforderungen für Emittenten geschaffen, die innerhalb der EU tätig sind. Das erste Regelwerk für Stablecoins trat im Juni 2024 in Kraft. Die übrigen Bestimmungen wurden später in diesem Jahr vollständig anwendbar. Die Kommission sagte, dass sich die Märkte für digitale Vermögenswerte seit der Konzeption von MiCA rasant weiterentwickelt haben. Es wurden auch Änderungen in den globalen Regulierungsansätzen angeführt. Die Beamten werden das Feedback mit den Entwicklungen in anderen Regionen vergleichen. Dazu gehören politische Maßnahmen in den Vereinigten Staaten und Asien. Stablecoins bleiben ein zentraler Schwerpunkt der Konsultation. Daten zeigen, dass fast 30 Fiat-gestützte Token die Genehmigung im Rahmen des MiCA erhalten haben. Bisher haben jedoch keine wertreferenzierten Token die Genehmigung erhalten. Dies hat Bedenken hinsichtlich regulatorischer Hindernisse geweckt. Ondřej Kovařík sagte, die Regeln sollten zwischen globalen Börsen und kleinen Startups unterschiedlich sein. Er erklärte: „Wir sollten sie nicht mit den gleichen Regeln behandeln.“ Kovařík sagte auch, dass die Stablecoin-Regeln der MiCA für europäische Emittenten zu streng seien. Er argumentierte, dass dies US-Dollar-gestützte Token auf dem Markt begünstige. Er schlug vor, dass die EU gleichwertige Rahmenwerke von Ländern wie dem Vereinigten Königreich und der Schweiz anerkennen sollte. Dies könnte den grenzüberschreitenden Betrieb erleichtern. Einige kleinere Kryptofirmen haben Bedenken hinsichtlich der Compliance-Kosten geäußert. Sie sagten, strenge Regeln könnten die Aktivitäten in andere Gerichtsbarkeiten verlagern. Deutschland und die Niederlande haben die MiCA-Regeln strenger durchgesetzt als andere Mitgliedstaaten. Dies hat zu einem ungleichen Regulierungsdruck innerhalb der Union geführt. Der Konsultationszeitraum endet am 31. August. Die Kommission wird die Antworten nutzen, um technische Aktualisierungen oder umfassendere Gesetzesänderungen zu prüfen.

Die Europäische Union leitet eine umfassende Prüfung der Kryptovorschriften ein, um die Anpassung an die sich entwickelnde Marktlandschaft sicherzustellen