Experten schlagen Alarm, da sich die Marktaussichten für Bitcoin durch bedrohliche Indikatoren verdunkeln

Der jüngste starke Ausverkauf auf dem Kryptowährungsmarkt hat einen erheblichen Teil der Bitcoin-Investoren von ihren Gewinnmitnahmepositionen abgehalten. Darkfost, ein Analyst der On-Chain-Datenplattform CryptoQuant, teilte bemerkenswerte Daten zum Bitcoin-Angebotsverhältnis bei Gewinn mit.
Laut einer von Darkforth auf der X-Plattform veröffentlichten Analyse hat der Preis von Bitcoin in der letzten Woche etwa 12,5 % seines Wertes verloren. Nach diesem Rückgang sind derzeit nur 55 % des zirkulierenden Bitcoin-Angebots profitabel. Der Analyst stellte fest, dass dieses Niveau als historisch niedrig gilt und wichtige Signale hinsichtlich der Marktstimmung sendet. Der Indikator „Supply-to-Profit-Ratio“ misst, wie viel der im Umlauf befindlichen Bitcoin im Verhältnis zum Marktpreis derzeit einen Gewinn erzielt. Ein Rückgang dieses Verhältnisses deutet darauf hin, dass mehr Anleger Positionen halten, die ihre Kosten nicht überschreiten, und dass der Marktdruck zunimmt.
Darkfost wies darauf hin, dass dieser Indikator in früheren Bärenmärkten unter die 50-Prozent-Marke gefallen sei. Der Analyst stellte fest, dass in solchen Zeiträumen nicht realisierte Verluste den Markt dominieren, und erinnerte daran, dass der Indikator im Februar dieses Jahres auf 53 % gesunken sei. Er erklärte, dass die 50-Prozent-Schwelle erneut auf die Probe gestellt werden könnte, wenn der derzeitige Rückgang anhalte. Dem Analysten zufolge könnte diese Situation kurzfristig als rückläufiges Signal für Bitcoin gewertet werden, da ein Rückgang der Zahl profitabler Anleger mit Phasen schwächeren Marktvertrauens verbunden sei. Für langfristige Anleger bietet Darkfost jedoch eine andere Perspektive.
Historischen Daten zufolge bieten Zeiten, in denen die profitable Angebotsquote auf ein niedriges Niveau fällt, im Allgemeinen attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Anleger, stellte der Analyst fest und betonte, dass es in Zeiten erhöhter Marktangst in der Vergangenheit zu erheblichen Akkumulationszyklen gekommen sei. Obwohl die kurzfristigen Aussichten schwach sind, können langfristig orientierte Anleger solche Zeiträume als Chancen betrachten.
Dies ist keine Anlageberatung.