Die Zinsentscheidung der FED steht vor der Tür – Werden die Zinsen sinken oder gleich bleiben? Hier sind die neuesten Prognosen

Laut Polymarket, einem Prognosemarkt, sehen Anleger eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Fed bei ihren bevorstehenden Sitzungen die Zinsen senkt.
In den Erwartungen für April wird überwiegend das Szenario „unveränderte Zinsen“ favorisiert, während die Möglichkeit von Senkungen um 25 Basispunkte und um 50 Basispunkte oder mehr als nahezu vernachlässigbar eingepreist wird. Ebenso bleiben die Erwartungen an eine Zinserhöhung recht begrenzt. Bei der Preisfestlegung für April beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen unverändert bleiben, etwa 99 %, während die Wahrscheinlichkeiten einer Senkung um 25 Basispunkte und einer Senkung um mehr als 50 Basispunkte unter 1 % bleiben. Ebenso wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf unter 1 % eingepreist und vom Markt nahezu ignoriert.
Die Zinsentscheidung der Federal Reserve für April wird am 29. April bekannt gegeben. Der Ausblick für Juni bleibt weitgehend unverändert. Die Märkte gehen davon aus, dass die Zinssätze mit einer Wahrscheinlichkeit von 93 % unverändert bleiben, während eine Senkung um 25 Basispunkte bei 4 % und eine allgemeine Zinserhöhung bei etwa 2 % prognostiziert wird. Auch aggressivere Maßnahmen (50 Basispunkte oder mehr) sind mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit eingepreist.
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Andererseits war die Führungsdebatte eine bemerkenswerte Entwicklung bei der Fed. Die Entscheidung des US-Justizministeriums, die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell einzustellen, wird als Schritt gewertet, der den Weg für einen möglichen Führungswechsel des von Präsident Donald Trump nominierten Kevin Warsh ebnen könnte. Diese Entwicklung hat auch zu Diskussionen über einen möglichen „Regimewechsel“ innerhalb der Fed geführt.
An der makroökonomischen Front bestehen weiterhin Unsicherheiten. Während die Märkte davon ausgehen, dass die Fed die Zinssätze auf ihrer nächsten Sitzung unverändert lassen wird, wird darauf hingewiesen, dass dies möglicherweise nicht ausreicht, um den aktuellen wirtschaftlichen Druck zu mildern. Insbesondere der Inflationsdruck, die Auswirkungen des Krieges mit dem Iran auf die Energiepreise und die fragilen Aussichten für den Arbeitsmarkt schränken den Handlungsspielraum der Fed ein.
Der starke Anstieg der Ölpreise ist einer der wichtigen Faktoren, die dieses Bild stützen. Der starke Anstieg der Brent-Ölpreise nach dem Iran-Krieg treibt die Treibstoff- und Transportkosten in die Höhe und erhöht den Druck auf die Inflation. Es wird auch darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen in diesem Zeitraum ihre Einstellungspläne verschoben haben und das Verbrauchervertrauen sich auf einem historischen Tiefstand bewegt. *Dies ist keine Anlageberatung.