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Bundesaufsichtsbehörde versichert Anlegern: Digitale Geldbörsen bleiben vor staatlicher Beschlagnahmung geschützt

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Bundesaufsichtsbehörde versichert Anlegern: Digitale Geldbörsen bleiben vor staatlicher Beschlagnahmung geschützt

In einem aktuellen Interview am 13. Mai 2026 mit Mark Moss betonte Michael Selig, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission, wie wichtig es ist, die Krypto-Vermögenswerte der Bürger zu schützen, und betonte, dass die US-Regierung davon absehen sollte, sie zu beschlagnahmen. Seligs Regulierungsvision priorisiert den Schutz privater Eigentumsrechte, insbesondere im digitalen Bereich, wo gesetzliche Schutzmaßnahmen für digitale Vermögenswerte zu einem dringenden Anliegen geworden sind. Diese Haltung steht im Einklang mit den Bemühungen der aktuellen Regierung, die USA als weltweit führend im digitalen Finanzwesen zu etablieren, was zum Teil auf die Einführung von zwei wichtigen Gesetzesentwürfen zurückzuführen ist: dem Genius Act, der bereits verabschiedet wurde und sich auf Stablecoins konzentriert, und dem Clarity Act, der sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet und auf die Klärung der Marktstruktur abzielt.

Selig betonte die Notwendigkeit gesetzlicher Leitlinien, um mögliche Übergriffe der Regierung zu verhindern, und verwies auf die Notwendigkeit, vergangene Fehler wie „Operation Choke Point 3.0“ zu vermeiden, die zuvor zum Ausschluss von Kryptounternehmen aus dem US-Bankensystem geführt hatten. Da die CFTC seit 2017 Bitcoin-Futures reguliert und eine zentrale Rolle bei der Klassifizierung digitaler Vermögenswerte spielt, wies Selig darauf hin, dass die Behörde Bitcoin, Ether, Solana und Zcash neben anderen Kategorien wie Stablecoins, NFTs, digitale Wertpapiere und digitale Tools als digitale Waren kategorisiert. Dieses Klassifizierungssystem soll für regulatorische Klarheit in der gesamten Kryptolandschaft sorgen.

Auf die Frage nach der Möglichkeit eines Krypto-Verbots in den USA zeigte sich Selig zuversichtlich, dass ein solches Ergebnis höchst unwahrscheinlich sei, und führte diese Einschätzung auf den aktuellen gesetzgeberischen Drang nach klaren gesetzlichen Regeln zurück. Er argumentierte, dass die Durchsetzung feindseliger Regierungsmaßnahmen wesentlich schwieriger werde, wenn gesetzliche Regeln vorhanden seien. Ein zentrales Thema in Seligs Ausführungen war die Bedeutung der Selbstverwahrung von Krypto-Assets. Er betonte, dass der wahre Besitz digitaler Assets davon abhängt, dass Einzelpersonen die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel behalten. Die Ausstellung von No-Action-Lettern durch die Verwaltung für Self-Custodial Wallet-Anbieter zeigt ihr Engagement für den Schutz dieses Rechts.

Darüber hinaus verknüpfte Selig den Besitz von Kryptowährungen mit grundlegenden amerikanischen Prinzipien und erklärte, dass die USA auf dem Konzept des Privateigentums gegründet seien, das sich auch auf digitale Vermögenswerte erstreckt. Seiner Ansicht nach sollte die Regierung keine Hindernisse für den Zugang zu oder den Besitz von Krypto-Assets schaffen. Diese Position stellt eine deutliche Abkehr von früheren Regulierungsansätzen dar. Zum Thema der umfassenderen Ambitionen der Regierung war Selig klar: Die USA sind derzeit die globale Krypto-Hauptstadt, und die Aufrechterhaltung dieses Status erfordert die Einführung klarer Vorschriften. Ohne einen geeigneten Rechtsrahmen besteht die reale Gefahr, gegenüber anderen Ländern an Boden zu verlieren.

Der vorgeschlagene Clarity Act und der Genius Act sollen diese Lücke schließen, während die Verwaltung auch das öffentliche Engagement durch Kommentarbriefe und Task Forces fördert und sowohl Entwickler als auch alltägliche Benutzer einlädt, an der Gestaltung der künftigen Politik mitzuwirken. Selig bekräftigte die Bedeutung der Festlegung gesetzlicher Leitlinien mit dem langfristigen Ziel, ein digitales Finanzökosystem zu schaffen, das die Position der USA als globaler Marktführer festigt. Durch die Priorisierung regulatorischer Klarheit und den Schutz privater Eigentumsrechte möchte die Regierung ein florierendes digitales Finanzumfeld fördern, das Innovation und Wachstum unterstützt.

Bundesaufsichtsbehörde versichert Anlegern: Digitale Geldbörsen bleiben vor staatlicher Beschlagnahmung geschützt