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Die Unterstützung des Bundes für dezentrale Finanzen steht im Mittelpunkt, da neue Gesetze den technologischen Fortschritt schützen sollen

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cryptonewstrend.com
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Die Unterstützung des Bundes für dezentrale Finanzen steht im Mittelpunkt, da neue Gesetze den technologischen Fortschritt schützen sollen

Das Weiße Haus hat in einem deutlichen Zeichen seiner Unterstützung die Forderung der Kryptoindustrie nach Schutzmaßnahmen für DeFi-Softwareentwickler unterstützt. Patrick Witt, ein wichtiger Berater des ehemaligen Präsidenten Trump in Kryptofragen, betonte die entscheidende Natur dieser Schutzmaßnahmen und hielt sie für einen wesentlichen Bestandteil des umfassenden CLARITY Act, der derzeit vom Senat überprüft wird. Witt warnte davor, dass jeder Versuch, Code zu verbieten, nur dazu dienen würde, Finanzinnovationen ins Ausland voranzutreiben, was letztendlich den Interessen der USA schaden würde.

Unabhängig davon soll der von Senatorin Cynthia Lummis im Januar 2026 eingeführte Blockchain Regulatory Surety Act (BRCA) verhindern, dass nicht kontrollierende Entwickler fälschlicherweise als Geldübermittler eingestuft werden. Dieser Vorschlag soll vor der erwarteten Erhöhung des Senats Ende April in den CLARITY Act aufgenommen werden. Trotz Gerüchten, dass diese Schutzmaßnahmen geopfert werden könnten, um den CLARITY Act voranzutreiben, hat Senator Lummis solche Spekulationen vehement dementiert, wobei Witts jüngste Erklärung ihre Einbeziehung weiter untermauert.

Die Krypto-Community hat die Unterstützung des Entwicklerschutzes durch das Weiße Haus weithin begrüßt. Kristin Smith, Präsidentin des Solana Policy Institute, bezeichnete diese als „grundlegend“ für das Wachstum der Branche. In ähnlicher Weise betonte Peter Van Valkenburgh, Geschäftsführer des Coin Center, dass die Ächtung von Code weitreichende, schädliche Folgen hätte, einschließlich der Schikanierung unschuldiger Entwickler und der Stärkung von Kriminellen. Van Valkenburgh betonte, dass das BRCA ein nicht verhandelbarer Bestandteil jedes Marktstrukturgesetzes sei.

Einige Mitglieder der Krypto-Community äußerten jedoch Skepsis gegenüber dem Engagement der Regierung für den Entwicklerschutz und verwiesen auf die fehlende Begnadigung von Roman Storm, dem Gründer von Tornado Cash, einem auf den Datenschutz ausgerichteten Krypto-Mixer. Unterdessen hat die Investmentbank TD Cowen gewarnt, dass die Aussichten auf eine Verabschiedung des CLARITY Act in diesem Jahr ungewiss sind und sich aufgrund der Pattsituation bei den Stablecoin-Renditen und den bevorstehenden Zwischenwahlen im November möglicherweise bis 2027 verzögern werden. Zu den wichtigsten Fristen, die es zu beachten gilt, gehören Ende April für einen möglichen Aufschlag für den Bankenausschuss des Senats und Ende Mai für die endgültige Abstimmung im Senat. TD Cowen prognostiziert, dass mangelnde Fortschritte bis Mai den Gesetzentwurf je nach Ergebnis der Zwischenwahlen wahrscheinlich auf 2027 verschieben würden.