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Finanzschwergewichte äußern sich zu einer Änderung der Geldpolitik, wobei Citi seinen Zeitplan anpasst und der Top-Manager von JPMorgan seine Aussicht auf bevorstehende Zinssenkungen teilt.

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cryptonewstrend.com
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Finanzschwergewichte äußern sich zu einer Änderung der Geldpolitik, wobei Citi seinen Zeitplan anpasst und der Top-Manager von JPMorgan seine Aussicht auf bevorstehende Zinssenkungen teilt.

Der anhaltende Krieg zwischen den USA und dem Iran hat sich negativ auf die US-Wirtschaft ausgewirkt. Das Inflationsrisiko ist gestiegen und die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Fed wurde auf das Jahresende verschoben.

Abgesehen von dieser Verschiebung wurde erklärt, dass die Fed bei Bedarf sogar die Zinssätze erhöhen könnte, und die Wall-Street-Giganten haben damit begonnen, ihre Fed-Zinsprognosen zu überarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt haben auch Citi und JPMorgan ihre Fed-Zinsprognosen revidiert.

Die Citigroup prognostizierte, dass die Federal Reserve im September ihre erste Zinssenkung vornehmen könnte. In diesem Zusammenhang hat Citi seine Prognose für eine Zinssenkung der Fed von Juni auf September verschoben. Darüber hinaus gab JPMorgan auch seine Fed-Zinsprognose bekannt. In seinem jährlichen Brief an die Aktionäre äußerte Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, wichtige Warnungen hinsichtlich der Auswirkungen des Krieges im Iran auf die Weltwirtschaft.

An dieser Stelle erklärte Dimon, dass die Märkte die Möglichkeit einer Zinssenkung der Fed in diesem Jahr ausgeschlossen hätten.

Jamie Dimon sagte, dass Energie- und Rohstoffschocks aufgrund des Iran-Krieges die Inflation dauerhaft machen und die Zinssätze höher als erwartet ansteigen lassen könnten.

Dimon argumentiert, dass ein starker Anstieg der Öl- und Rohstoffpreise die Inflation über einen längeren Zeitraum hoch halten und zu Zinserhöhungen führen könnte, die über die Markterwartungen hinausgehen. Laut CME FEDWatch wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinssätze im April unverändert lässt, auf 99,5 % geschätzt, während die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung nicht vorhanden ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Tariferhöhung wird mit 0,5 % beziffert.

Im Juni wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinssätze unverändert lässt, auf 95,4 % geschätzt, während die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bei 4,1 % und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei 0,5 % liegt.

*Dies ist keine Anlageberatung.