Neue Transaktionsdaten lösen Spekulationen über eine mögliche Verschiebung der Bitcoin-Bestände des CEO von MicroStrategy aus.

Strategy hat vor einigen Stunden etwa 411 $ BTC (im Wert von etwa 30,3 Millionen US-Dollar) auf die Coinbase Prime-Plattform übertragen. On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass diese Bitcoins zu den kostspieligsten Käufen des Unternehmens gehörten.
Den Daten zufolge wurden die übertragenen $BTC von Strategy im September-Oktober 2025 gekauft, als der Bitcoin-Preis über 110.000 $ lag. Es wird angegeben, dass nur etwa 5 % der gesamten Bitcoin-Reserven des Unternehmens eine so hohe Kostenbasis haben. Wenn man bedenkt, dass Bitcoin derzeit bei etwa 73.000 US-Dollar gehandelt wird, wird diese Position schätzungsweise zu etwa 37 % im Minus liegen, was einen nicht realisierten Verlust von etwa 17 Millionen US-Dollar mit sich bringt. Nach der Übertragung verstärkten sich die Spekulationen auf den Märkten, dass Strategy den Verkauf von Bitcoin vorbereiten könnte. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Michael Saylor, hatte zuvor erklärt, dass bei Bedarf ein Bitcoin-Verkauf in Betracht gezogen werden könne, um die Schuldenstruktur zu optimieren.
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Andererseits ist laut Daten der Prognoseplattform Polymarket die Wahrscheinlichkeit, dass im Vertrag steht, dass „MicroStrategy Bitcoin vor dem 31. Dezember 2026 verkaufen wird“, auf 84 % gestiegen. Diese Rate deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Anleger davon ausgeht, dass das Unternehmen in den kommenden Monaten zumindest eine begrenzte Menge Bitcoin verkaufen könnte. Es ist jedoch erwähnenswert, dass Transfers zu Coinbase Prime nicht immer einen Verkauf bedeuten. Institutionelle Anleger und Unternehmen können aus verschiedenen Gründen Vermögenswerte zu Coinbase Prime übertragen, beispielsweise zur Verwaltung von Sicherheiten, zur Verwahrung, zur Schuldentransaktion oder zur Umstrukturierung des Portfolios. Daher stellt eine solche Übertragung allein noch kein endgültiges Verkaufssignal dar.
*Dies ist keine Anlageberatung.